WISO-Sparbuch: Protest wegen undurchsichtigen Abo-Abschlusses

 - 

Nutzer der Steuererklärungs-Software "WISO-Sparbuch" gehen häufig unabsichtlich und ohne es zu merken ein Abonnement ein. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) und beruft sich auf massive Kundenbeschwerden in Internet-Foren und negativen Bewertungen bei Online-Versandhändlern. Lizenzgeber ZDF und die WISO-Redaktion wiegeln jedoch ab.

Während der Installation und bei jedem Programmstart bietet das WISO-Sparbuch dem Nutzer eine sogenannte "Aktualitäts-Garantie" an. Wer diese abschließt, erhält neben kostenlosen Updates aber automatisch im nächsten Oktober auch die kostenpflichtige neue Version des Programms.

Die FAS-Redakteure haben die Software vom Hersteller und Lizenznehmer Buhl Data unter die Lupe genommen und kommen zu dem Schluss: "Tatsächlich muss man schon ziemlich aufpassen, um sich beim 'WISO-Steuer-Sparbuch' nicht nebenbei ein Abo einzufangen. Da blickt kein Mensch mehr durch, auch nicht, wenn er weiß, worauf zu achten ist."

Auch bei der Redaktion des ZDF-Verbrauchermagazins haben die FAS-Redakteure nachgefragt. Dort seien die Beschwerden bekannt. Ernst genommen würden sie jedoch nicht. WISO-Redakteur und Herausgeber der Software, Günter D. Alt gibt Nutzern, die sich verärgert an das ZDF wenden laut FAS schriftlich zu verstehen "sie hätten das Prinzip nicht verstanden." In seiner Antwort führe Alt außerdem Argumente für die Aktualitätsgarantie an, die mit Werbeformulierungen des Herstellers identisch seien, so die Zeitung.

Der vollständige Bericht nun auf faz.net
Erfahrungsbericht eines WISO-Nutzers

Weitere News zum Thema

  • Steueränderungen ab 2017

    [] 2017 treten einige Änderungen hinsichtlich Formalitäten und Nachweisen in Kraft, die wir Ihnen hier kurz vorstellen. mehr

  • Steuertermine Dezember 2016

    [] Hier finden Sie die aktuellen Termine für die Abgabe Ihrer Steuererklärungen und für Ihre Steuervorauszahlungen. mehr

  • Mehr netto mit Lohnsteuer-Freibeträgen: jetzt kostenlose Software nutzen

    [] Statt einmal im Jahr können Sie Ihre Steuerrückerstattung auch monatlich erhalten: Wer beispielsweise Kinderbetreuungs- oder Unterhaltskosten hat, regelmäßig spendet oder weit zur Arbeit fahren muss, bezahlt Monat für Monat zu viel Lohnsteuer. Erst mit der Steuererklärung im nächsten Jahr erhalten Sie die zu viel bezahlte Lohnsteuer vom Finanzamt zurück. Das muss nicht sein! mehr

  • Nach der Trennung die richtige Steuerklasse wählen

    [] Auch wenn Ihre Ehe gerade in die Brüche geht, ist es wichtig, dass Sie sich in steuerlichen Angelegenheiten weiterhin einig sind. Das kann sich für beide Partner auszahlen und Sie müssen weniger Geld zu Rechtsanwälten und Steuerberatern tragen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.