Wenn der Schnee alles unter sich begräbt: Betroffene bekommen steuerliche Hilfe

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In Ostbayern läst die schwere Last der ungewöhnlich großen Schneemengen ganze Dächer einstürzen. Und wenn die weiße Pracht endlich zu schmelzen beginnt, dann droht die nächste Katastrophe, weil das Schmelzwasser wegen der gefrorenen Böden nicht schnell genug abfließen kann. Zumindest aus steuerlicher Sicht erleichtert das Bayerische Staatsministerium den Betroffenen ein wenig das Leben:

Die wichtigsten steuerlichen Maßnahmen im Überblick:

  • Aufwendungen für die Wiederbeschaffung von Hausrat und Kleidung und für die Beseitigung von Schäden an Ihrer selbstgenutzten Wohnung können Sie als außergewöhnliche Belastungen absetzen.
  • Bei Einzahlung Ihrer Spende auf eines der für die Schneekatastrophe eingerichteten Sonderkonten gilt ein vereinfachter Spendennachweis: Als Nachweis reicht dem Finanzamt der Einzahlungsbeleg.
  • Fällige Steuern können Sie sich stunden lassen, sodass sie erst später zahlen müssen. Säumniszuschläge werden nicht erhoben.
  • Einkommensteuer-Vorauszahlungen können Sie herabsetzen lassen.
  • Arbeitgeber können »schneegeschädigten« Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung bis zu € 800,- steuerfrei zahlen.

Den kompletten Maßnahmenkatalog finden Sie hier.

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