Unfall im Schneechaos: Beteiligen Sie das Finanzamt an den Kosten

 - 

Wenn Sie einen Autounfall haben, übernimmt in den meisten Fällen Ihre Versicherung den Schaden. Doch trotz Versicherung bleiben Sie oft auf einem Teil der Kosten sitzen, zum Beispiel wenn Sie eine Selbstbeteiligung vereinbart haben.

In diesen Fällen können Sie aber das Finanzamt an den Kosten beteiligen. Denn wenn sich der Unfall auf einer beruflichen Fahrt ereignet hat, können Sie Ihre Unfallkosten als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend machen. Eine berufliche Fahrt ist zum Beispiel die tägliche Fahrt zur Arbeit oder eine Dienstreise. Ihre Kosten können Sie sogar dann absetzen, wenn Sie den Unfall selbst verursacht haben.

Als Unfallkosten können Sie zum Beispiel geltend machen:

  • Reparaturkosten
  • Kosten für einen Mietwagen
  • Selbstbeteiligung bei einer Voll- und Teilkaskoversicherung
  • Schadensersatzzahlungen an den Unfallgegner
  • Aufwendungen für ein Gutachten eines Sachverständigen
  • Kosten für einen Rechtsanwalt

Wichtig für Sie: Ihre Unfallkosten müssen Sie dem Finanzamt nachweisen. Heben Sie also alle Rechnungen und Belege auf und legen Sie diese Ihrer Steuererklärung bei.

Unser Steuertipp:

Oft gibt es Streit mit dem Finanzamt um die Frage, ob der Unfall auf einer beruflichen Fahrt passiert ist. Lassen Sie sich deshalb vom Arbeitgeber eine Bescheinigung ausstellen, dass Sie zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit waren. Auch ein polizeilicher Bericht mit Zeitpunkt und Ort des Unfalls kann hilfreich sein.

Weitere News zum Thema

  • Steueränderungen ab 2017

    [] 2017 treten einige Änderungen hinsichtlich Formalitäten und Nachweisen in Kraft, die wir Ihnen hier kurz vorstellen. mehr

  • Steuertermine Dezember 2016

    [] Hier finden Sie die aktuellen Termine für die Abgabe Ihrer Steuererklärungen und für Ihre Steuervorauszahlungen. mehr

  • Mehr netto mit Lohnsteuer-Freibeträgen: jetzt kostenlose Software nutzen

    [] Statt einmal im Jahr können Sie Ihre Steuerrückerstattung auch monatlich erhalten: Wer beispielsweise Kinderbetreuungs- oder Unterhaltskosten hat, regelmäßig spendet oder weit zur Arbeit fahren muss, bezahlt Monat für Monat zu viel Lohnsteuer. Erst mit der Steuererklärung im nächsten Jahr erhalten Sie die zu viel bezahlte Lohnsteuer vom Finanzamt zurück. Das muss nicht sein! mehr

  • Nach der Trennung die richtige Steuerklasse wählen

    [] Auch wenn Ihre Ehe gerade in die Brüche geht, ist es wichtig, dass Sie sich in steuerlichen Angelegenheiten weiterhin einig sind. Das kann sich für beide Partner auszahlen und Sie müssen weniger Geld zu Rechtsanwälten und Steuerberatern tragen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.