Unfall im Schneechaos: Beteiligen Sie das Finanzamt an den Kosten

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Wenn Sie einen Autounfall haben, übernimmt in den meisten Fällen Ihre Versicherung den Schaden. Doch trotz Versicherung bleiben Sie oft auf einem Teil der Kosten sitzen, zum Beispiel wenn Sie eine Selbstbeteiligung vereinbart haben.

In diesen Fällen können Sie aber das Finanzamt an den Kosten beteiligen. Denn wenn sich der Unfall auf einer beruflichen Fahrt ereignet hat, können Sie Ihre Unfallkosten als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend machen. Eine berufliche Fahrt ist zum Beispiel die tägliche Fahrt zur Arbeit oder eine Dienstreise. Ihre Kosten können Sie sogar dann absetzen, wenn Sie den Unfall selbst verursacht haben.

Als Unfallkosten können Sie zum Beispiel geltend machen:

  • Reparaturkosten
  • Kosten für einen Mietwagen
  • Selbstbeteiligung bei einer Voll- und Teilkaskoversicherung
  • Schadensersatzzahlungen an den Unfallgegner
  • Aufwendungen für ein Gutachten eines Sachverständigen
  • Kosten für einen Rechtsanwalt

Wichtig für Sie: Ihre Unfallkosten müssen Sie dem Finanzamt nachweisen. Heben Sie also alle Rechnungen und Belege auf und legen Sie diese Ihrer Steuererklärung bei.

Unser Steuertipp:

Oft gibt es Streit mit dem Finanzamt um die Frage, ob der Unfall auf einer beruflichen Fahrt passiert ist. Lassen Sie sich deshalb vom Arbeitgeber eine Bescheinigung ausstellen, dass Sie zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit waren. Auch ein polizeilicher Bericht mit Zeitpunkt und Ort des Unfalls kann hilfreich sein.

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