Steuerfahndung: Wimbledon-Anwohner im Visier

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Steuerfahnder-Alarm in Wimbledon: Beim weltbekannten Tennisturnier in dem Londoner Vorort werden sich in diesem Jahr Mitarbeiter des Finanzamtes unter Spieler und Fans mischen. Die Beamten sind auf der Jagd nach Anwohnern, die ihre Häuser während des Turniers für viel Geld untervermieten, die Einnahmen aber nicht versteuern, berichtete die Londoner »Times«.

Traditionell fahren viele Anwohner für das zwei Wochen dauernde Turnier im »All England Club« in Urlaub und vermieten ihre Wohnungen und Häuser an Fans und Spieler. Dabei bringt eine Ein-Zimmer-Wohnung im Schnitt 1350,- Euro Miete ein. Die Vermietung des eigenen Hauses kann bis zu 9000,- Euro in die Haushaltskasse spülen. Das Turnier in Wimbledon hat in dieser Woche begonnen.

Auch Parkplätze und sogar Vorgartenflächen für Stände mit Souvenirs oder den typischen Erdbeeren mit Sahne werden vermietet. Das Londoner Finanzamt will in diesem Jahr endlich dafür sorgen, dass die Bewohner des teuren Vororts im Südwesten von London ihre Einnahmen vorschriftsgemäß versteuerten. Dafür wollen die Steuerfahnder Kleinanzeigen durchforsten und mit Maklerfirmen zusammenarbeiten.

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