Steuererklärung: Belege sind das A und O

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Die Steuererklärung gehört nicht zu den Lieblingsaufgaben eines Steuerzahlers. Hat man sich dann endlich aufgerafft, soll es vor allem schnell gehen – und möglichst eine Steuererstattung herausspringen.

Am besten sammeln Sie Ihre Belege bereits während des Jahres an einem Ort. Das darf auch der berühmte Schuhkarton sein. Denn hat man erst einmal alle Rechnungen, Quittungen, Kassenzettel, Kaufverträge, Spendenbescheinigungen, Parkscheine, Fahrkarten etc. zusammen, dauert das Sortieren meist nicht lang.

Rechnungen auf Thermopapier werden mit der Zeit unlesbar. Machen Sie sich eine gut lesbare Kopie davon oder scannen Sie den Beleg ein. Heben Sie aber auf jeden Fall auch das Original auf.

Die Art der Aufwendungen sollte genau bezeichnet sein. Die Bezeichnung Fachbuch etwa reicht nicht aus. Vermerken Sie den Titel auf einem extra Blatt, das Sie an den Beleg heften. Wichtig ist auch ein gut lesbares Datum.

Ihre Belege können Sie dem Finanzamt im Original oder als Kopie vorlegen. Nur bei Zins- und Spendenbescheinigungen will das Finanzamt immer Originale sehen. Legen Sie andere Belege in Kopie vor, kann das Finanzamt die Vorlage der Originale verlangen.

Auch Aufwendungen ohne Beleg dürfen Sie geltend machen. Erläutern Sie dem Finanzamt schriftlich oder mündlich die näheren Umstände der Ausgaben, und nennen Sie auch einen plausiblen Grund für den fehlenden Beleg.

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