Steuererklärung 2002: Frist läuft ab!

 - 

Bis zum 31.12.2004 haben Sie Zeit, Ihre Steuererklärung für das Jahr 2002 beim Finanzamt abzugeben. Nur dann bekommen Sie Ihre zu viel gezahlte Steuer zurück.

Die Abgabe der Steuererklärung lohnt sich, wenn Sie mit einer Steuererstattung rechnen können. Ein paar Beispiele:

  • Sie haben Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag (in 2002: 1.044,- Euro).
  • Ihre Sonderausgaben liegen über dem Pauschbetrag (36,- Euro bei Alleinstehenden, 72,- Euro bei Verheirateten).
  • Sie haben im Jahr 2002 geheiratet .
  • Sie haben im Jahr 2002 ein Kind bekommen, das nicht auf der Lohnsteuerkarte berücksichtigt wurde.
  • Sie können außergewöhnliche Belastungen geltend machen, für die kein Freibetrag auf die Lohnsteuerkarte eingetragen wurde (zum Beispiel Krankheitskosten, Scheidungskosten).

Wichtig : Wer den Zeitpunkt verpasst und seine Steuererklärung nach dem 31.12.2004 abgibt, hat leider Pech gehabt. Ihr Geld behält dann das Finanzamt.

Der Stichtag 31.12.2004 gilt übrigens auch für den Antrag auf Arbeitnehmer-Sparzulage. Diesen stellen Sie zusammen mit der Steuererklärung. Vergessen Sie darüber hinaus nicht, den Antrag auf Wohnungsbauprämie rechtzeitig vor dem 31.12. an Ihre Bausparkasse zu schicken.

Weitere News zum Thema

  • Steuererklärung: Frist verpasst – was nun?

    [] Der 31.5.2018 ist vorbei, und wer verpflichtet war, eine Steuererklärung für das Jahr 2017 abzugeben, hatte dafür bis gestern Zeit. Für einen Antrag auf Fristverlängerung ist es jetzt natürlich zu spät. Aber wie schlimm ist die Situation wirklich? mehr

  • Steuertermine Juni 2018

    [] Hier finden Sie die aktuellen Termine für die Abgabe Ihrer Steuererklärungen und für Ihre Steuervorauszahlungen. mehr

  • Wer ein iPhone findet: Nicht zu früh freuen

    [] Sie haben ein iPhone gefunden? Und es – ganz vorbildlich – beim Fundbüro abgegeben? Dann ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass Sie nach sechs Monaten Post vom Amt erhalten. Das iPhone gehört Ihnen. Eigentlich. Doch was fangen Sie damit an? mehr

  • BFH hält Nachzahlungszinsen für verfassungswidrig

    [] Der Bundesfinanzhof zweifelt an der Verfassungsmäßigkeit von Nachzahlungszinsen für Verzinsungszeiträume ab dem Jahr 2015. Begründung: Die Bemessung des Zinssatzes ist realitätsfern und verletzt den allgemeinen Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.