Spender, Übungsleiter, Helfer: Vergünstigungen stocken!

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Spätestens Anfang Juli sollte das „Gesetz zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ die parlamentarischen Hürden nehmen. Jetzt aber scheint sich die Reform noch einmal zu verzögern.

Übungsleiterpauschale 2.100 Euro pro Jahr statt bisher 1.848 Euro, neues Spendenrecht mit Vereinheitlichung und Anhebung der Spendenhöchstgrenzen von derzeit 5% bzw. 10% auf 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte. Das und noch einiges mehr soll noch 2007 in Kraft treten. An sich sogar rückwirkend zum 1. Januar. An sich schien auch alles klar. Bis jetzt!

Überraschend legt jetzt die Unionsfraktion im Bundestag teilweise völlig neue Vorschläge vor. So wird zum Beispiel gefordert, dass die Übungsleiterpauschale von 2.100 Euro pro Jahr auf 2.004 Euro pro Jahr gekürzt wird. Außerdem soll der angestrebte, neue Steuerabzugsbetrag für die unentgeltliche Betreuung von alten, kranken oder behinderten Menschen mit 300 Euro jährlich gestrichen werden. Ehrenamtliche Vereinsvorstände sollen als Alternative offenbar einen neuen Steuerfreibetrag in Höhe von 400 Euro als steuerfreie Aufwandspauschale ohne Einzelnachweis erhalten. Beim Spendenrecht  sollen zusätzlich die so genannten Kleinspenden auf 200 Euro ohne Spendenbescheinigung erhöht werden (bisher: 100 Euro). Beim Stiftungsrecht plant man deutlich zuzulegen: Der steuerlich  absetzbare Höchstbetrag für Stiftungen soll von bisher 307.000 Euro auf 1 Million Euro (bisheriger Vorschlag: 750.000 Euro) erhöht werden.

Das heißt, ganz so schnell wird es wohl doch nicht gehen. Verlässliche Aussagen, worauf sich die Bundesregierung nun endgültig verständigt, werden wohl erst nach der Bundesratssitzung am 21. September 2007 gemacht werden können. Im Moment bleibt erst einmal alles beim Alten. Wenn sich etwas tut, erfahren Sie es hier!

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