Spenden & Co.: Reform nimmt wieder Fahrt auf

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Die „Hilfen für Helfer“ nehmen wieder Fahrt auf. Der Bundestag hat am 6. Juli das „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ verabschiedet. Es beinhaltet unter anderem die Reformierung des Spendenrechts.

Nachdem die Reform des Spenden- und Gemeinnützigkeitsrecht kurzfristig ins Stocken geraten war, hat sie jetzt doch die erste parlamentarische Hürde genommen. Allerdings mit einigen Veränderungen zum ursprünglichen Entwurf.

Im ursprünglichen Gesetzentwurf war vorgesehen, den Ehrenamtlichen im mildtätigen Bereich 300 Euro pro Jahr von ihrer Steuerschuld zu erlassen, also jene Frauen und Männer zu entlasten, die hilfsbedürftige alte, kranke oder behinderte Menschen betreuen. Im parlamentarischen Verfahren ist jetzt entschieden worden, auf diesen Steuerbonus für wenige zu verzichten, weil er für viele andere, die ihn ebenfalls verdient hätten, nicht bezahlbar gewesen wäre.
 
Stattdessen können zukünftig alle, die sich nebenberuflich im mildtätigen, im gemeinnützigen oder im kirchlichen Bereich engagieren, einen Steuerfreibetrag von 500 Euro im Jahr geltend machen, sofern sie nicht bereits von anderen Regelungen profitieren. Damit ist zum Beispiel der Freibetrag für Übungsleiter gemeint, der wie geplant erhöht wird: von heute 1.848 auf 2.100 Euro.
 
Außerdem: Für Spenden bis zu 200 Euro statt wie ursprünglich vorgesehen 100 Euro reicht künftig ein einfacher Bareinzahlungsbeleg oder eine Buchungsbestätigung als Nachweis aus.

Jetzt geht das Ganze in den Bundesrat – aber erst nach der Sommerpause! Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

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