Spenden für die Flutopfer: Arbeitslohn-Spenden sind steuer- und sozialversicherungsfrei

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Spenden Sie einen Teil Ihres Arbeitslohns für die Flutopfer, ist der entsprechende Betrag nicht nur steuerfrei. Sie müssen dafür auch keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Das hat jetzt die Bundesregierung beschlossen. An der Zustimmung des Bundesrats gibt es laut BfA keine Zweifel.

Sie können aber nicht nur einen Teil Ihres monatlichen Arbeitslohns sozialversicherungsfrei spenden. Auch Spenden zum Beispiel aus dem Weihnachts- und Urlaubsgeld, aus Überstunden oder Wertguthaben bleiben sozialversicherungsfrei. Ausnahme: Können Sie Ihre Überstunden und Wertguthaben ausschließlich durch Freizeit ausgleichen, können Sie diese nicht spenden.

Das müssen Sie tun: Wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber und vereinbaren mit ihm schriftlich, dass ein bestimmter Spendenbetrag einmalig oder für einen bestimmten Zeitraum von Ihrem Arbeitslohn einbehalten wird. Der Arbeitgeber zahlt dann den Betrag auf ein Spendenkonto ein. Bei der nächsten Gehaltsabrechnung zieht er den Spendenbetrag von Ihrem Bruttolohn ab, nur aus dem restlichen Lohn berechnet er die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.

Beachten Sie: Für den Spendenbetrag müssen Sie zwar keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Bei der Berechnung von Sozialleistungen bleibt der Betrag aber unberücksichtigt, zum Beispiel bei der späteren Rentenberechnung.

Die Sozialversicherungsfreiheit gilt rückwirkend ab 25. Dezember 2004. Sozialversicherungsbeiträge für bereits geleistete Arbeitslohn-Spenden werden nachträglich erstattet.

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