Sonderausgabenabzug bei Vermögensübertragung gegen Versorgungsrente

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Die Versorgungsrente nach einer Vermögensübertragung ist nur dann steuerlich begünstigt, wenn der zur Zahlung Verpflichtete auch tatsächlich zahlt. Was passiert, wenn vorübergehend weniger geleistet wird? Das erfahren Sie hier.

Der Fall: Im Zusammenhang mit einer Hofübergabe vereinbarte eine Tochter mit ihren Eltern unter anderem, dass sie - die Tochter - den Eltern monatlich eine Versorgungsleistung in Höhe von 500 Euro zahlen werde. Gut ein Jahr nach der Hofübergabe reduzierte sie die Zahlungen auf 250 Euro pro Monat. Einige Zeit später erbrachte sie wieder die vertraglich vereinbarten Versorgungsleistungen in Höhe von 500 Euro.

Frage: Sind alle Zahlungen als Sonderausgabe zu berücksichtigen, auch die reduzierten?

Das Urteil: Die "Rückkehr" der Tochter zu den vereinbarten Zahlungen führt jedenfalls für die Zukunft zu einer steuerlichen Anerkennung der Versorgungsleistungen. Eine endgültige Ablehnung der Anerkennung als Sonderausgaben ist nur dann gerechtfertigt, wenn der Zahlungsverpflichtete die Zahlungen beliebig oder kurzfristig einstellt, sagen die Richter des FG Münster.

Folge: Die Tochter darf alle Zahlungen in Höhe von 500 Euro monatlich als Sonderausgaben geltend machen. Die reduzierten Zahlungen werden steuerlich nicht anerkannt (FG Münster, Urteil vom 26.3.2009, Az. 2 K 2204/05; Az. der Revision beim BFH: X R 31/09).

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