So funktioniert der Splittingtarif - mit simpleshow!

 - 

Als Ehepaar haben Sie für jedes Kalenderjahr die Wahl: Sie können sich zusammen veranlagen lassen oder getrennt. Für viele Ehepaare ist die Zusammenveranlagung am günstigsten.

Vergessen Eheleute, auf Seite 1 des Mantelbogens die gewünschte Veranlagungsform anzukreuzen, führt das Finanzamt deshalb automatisch eine Zusammenveranlagung durch (§ 26 Abs. 3 EStG).

Ebenfalls auf Seite 1 des Mantelbogens müssen Eheleute die Frage beantworten, ob sie Gütergemeinschaft vereinbart haben. Dieser Güterstand ist nur selten anzutreffen. Ehepaare leben heute normalerweise im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Nur wenn in einem Ehevertrag etwas anderes vereinbart ist, leben sie in Gütertrennung oder in Gütergemeinschaft. Für die Einkommensteuerveranlagung ist das in der Regel bedeutungslos. Nur im betrieblichen Bereich kann der Güterstand eine Rolle spielen.

Voraussetzung für die günstige Zusammenveranlagung ist, dass die Eheleute im Veranlagungsjahr

  • miteinander verheiratet sind,
  • beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und
  • nicht das ganze Jahr über ("dauernd") getrennt leben.

Bei der Zusammenveranlagung (§ 26 b EStG) gelten die beiden Ehepartner als "Veranlagungsgemeinschaft". Sie geben eine gemeinsame Steuererklärung ab (von beiden unterschrieben) und erhalten einen gemeinsamen Steuerbescheid. Ihr gemeinsames zu versteuerndes Einkommen unterliegt dem günstigen Splittingtarif. Wie der genau funktioniert, erklärt Ihnen die simpleshow: