Sind Arbeitslosengeld II und Ein-Euro-Jobs steuerfrei?

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Hartz IV ist in aller Munde. Wie aber werden Arbeitslosengeld II und die neuen Ein-Euro-Jobs eigentlich steuerlich behandelt?

Das Arbeitslosengeld II ist steuerfrei. Anders als beim »normalen« Arbeitslosengeld wird auf das Arbeitslosengeld II aber nicht der Progressionsvorbehalt angewendet.

Arbeitslose, die bei kommunalen Beschäftigungsgesellschaften und gemeinnützigen Organisationen arbeiten, erhalten eine Mehraufwandsentschädigung von ein bis zwei Euro je Stunde. Der »Arbeitslohn« aus diesen so genannten Ein-Euro-Jobs ist ebenfalls steuerfrei und unterliegt nicht dem Progressionsvorbehalt.

Das bedeutet aber auch, dass Aufwendungen, die Ihnen in Zusammenhang mit einem Ein-Euro-Job entstehen, steuerlich nicht abzugsfähig sind (§ 3 c EStG).

Ein-Euro-Jobs stellen kein Beschäftigungsverhältnis im Sinne der Sozialversicherung dar. Es müssen also keine Beiträge zur Sozialversicherung entrichtet werden und diese Jobs werden auch nicht an die Mini-Job-Zentrale gemeldet.

Ob arbeitssuchend oder nicht - die Änderungen beim Arbeitslosengeld sollte jeder kennen. Informieren Sie sich mit unserer neuen Broschüre »Das Arbeitslosengeld II - Hartz IV kann jeden treffen« über alle wichtigen Neuregelungen.

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