Preisansagepflicht für Mehrwertdienstenummern nun auch im Mobilfunknetz!

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Um den Telefonkunden vor Missbrauch und überhöhten Telefonrechnungen zu schützen und für Kostentransparenz zu sorgen, besteht seit dem 1. 8. 2004 eine erweiterte Preisansagepflicht für die Anwahl von Mehrwertdienstenummern
(z. B. 0190-/0900-Rufnummern). Die Preise mussten bislang nur für das Festnetz angesagt werden, nun gilt dies auch für Mobilfunknetze.

Dabei muss die Ansage folgende Kriterien erfüllen: Sie muss

  • für Telefonkunden kostenlos sein,
  • spätestens drei Sekunden vor Beginn der Entgeltpflicht erfolgen,
  • auf den Beginn der Entgeltpflichtigkeit hinweisen,
  • die Taktung der Abrechnung bekannt geben (d. h. ob sich der Preis auf jede Einwahl oder auf jede angefangene Minute bezieht),den Endpreis angeben (d. h. die Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile müssen enthalten sein). Ändert sich der Preis während Sie telefonieren
    (z. B. einen Mehrwertdienst in Anspruch nehmen), ist der geänderte Preis in gleicher Weise anzusagen.


Die Preisauskunftspflicht besteht für die direkte Anwahl einer Mehrwertdienstenummer, aber auch dann, wenn Sie weitervermittelt werden (z. B. werden Sie von einer Rufnummer zu einer 0190-/0900-Nummer weitergeleitet, etwa bei Auskunftsdiensten).

Nur wenn Sie als Kunde vor Beginn der Dienstleistung richtig und vollständig über den Preis informiert wurden, müssen Sie ihn bezahlen.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP). Wenden Sie sich schriftlich an die Behörde (Anschrift: Tulpenfeld 4, 53113 Bonn), per E-Mail unter poststelle@regtp.de oder recherchieren Sie im Internet unter www.regtp.de.

Grundlagenwissen zu dieser aktuellen Information finden Sie unter "Dialer-Ärger" in den "Rechtstipps".

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