Partikelfilter: Bis Ende des Jahres nachrüsten

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Die Nachrüstung eines Diesel-Fahrzeugs mit einem Rußpartikelfilter fördert der Staat mit 330 Euro. Aber: Die Förderung ist befristet. Wer nicht bis Ende des Jahres nachrüstet, kann keine Förderung erhalten.

In der Vergangenheit haben immer mehr Kommunen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, aus Vorsorgegründen Umweltzonen einzurichten. Die Umweltzonen dürfen von Fahrzeugen ohne Umweltplakette (rot / gelb / grün) grundsätzlich nicht befahren werden.

Die Verkehrsverbote werden künftig ausgeweitet – ab dem 1.1.2010 ist beispielsweise in Frankfurt am Main oder Bremen ein Befahren der Umweltzone mit der roten Plakette nicht mehr zulässig. In Berlin dürfen ab diesem Zeitpunkt grundsätzlich nur Fahrzeuge mit einer grünen Plakette in der Umweltzone fahren.

Hier greift die Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): Durch den nachträglichen Einbau eines Partikelminderungssystems bzw. Partikelfilters ist es in der Regel möglich, eine bessere Schadstoffgruppe zu erreichen und dadurch eine bessere Umweltplakette zu erhalten. Bei einigen Fahrzeugtypen kann sogar eine Verbesserung um zwei Stufen erreicht werden (Fahrzeuge ohne Plakette: gelb; Fahrzeuge mit roter Plakette: grün). Das erhält nicht nur die Mobilität, sondern steigert auch den Wert der Fahrzeuge.

Das BAFA empfiehlt daher allen Autofahrern von Dieselfahrzeugen ohne Partikelfilter, jetzt nachzurüsten und von der Förderung Gebrauch zu machen. Die Förderung ist befristet. Wer nicht bis Ende des Jahres nachrüstet, kann keine Förderung erhalten.

Anträge auf die Barförderung in Höhe von 330 Euro können bis spätestens 15. Februar 2010 beim BAFA gestellt werden.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen der Förderung und zum Antragsverfahren entnehmen Sie bitte der Internetseite des BAFA

Quelle: Pressemitteilung des BAF vom 15.10.2009

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