Moneybookers: So überweisen Sie preiswert Geld ins Ausland

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Seit dem 1. Juli 2003 dürfen Banken für grenzüberschreitende Euro-Überweisungen in ein EU-Mitgliedsland bis zu einem Betrag von € 12.500,- keine höheren Entgelte berechnen als für Überweisungen innerhalb Deutschlands. Inzwischen halten praktisch alle Banken für solche Überweisungen spezielle Formulare bereit. Damit ist ein Anlass für viele Gebührenstreitigkeiten in der Vergangenheit entfallen.

Doch Auslandsüberweisungen in Gebiete außerhalb der EU lassen sich die Geldinstitute nach wie vor teuer bezahlen. So können selbst für Überweisungen in geringer Höhe Transfergebühren von € 30,- und mehr anfallen. Eine clevere und preiswerte Alternative bietet hier die britische Internetfirma Moneybookers (www.moneybookers.com) an.

So funktioniert die Zahlung ins Ausland

Alles, was Sie für die Inanspruchnahme von moneybookers brauchen, sind eine E-Mail-Adresse und ein Girokonto. Achtung: Sowohl Sie als auch der Empfänger Ihrer Geldzahlung müssen bei Moneybookers registriert sein. Und das geschieht folgendermaßen:
Im ersten Schritt registrieren Sie sich kostenlos auf der deutschsprachigen Internetseite von Moneybookers.
Nach der Anmeldung können Sie sich per Passwort in Ihren Kontenbereich einloggen und den gewünschten Überweisungsbetrag sowie den Empfänger eintragen.
Danach erhalten Sie eine Transaktionsnummer zugeteilt.
Anschließend überweisen Sie den avisierten Betrag plus einer Überweisungsgebühr von maximal € 0,50 von Ihrem Girokonto auf ein Konto von Moneybookers und geben die erhaltene Transaktionsnummer als Verwendungszweck an.
Sobald das Geld bei Moneybookers eingegangen ist, erhält der Empfänger eine E-Mail und kann sich nun den Betrag wahlweise auf sein Bankkonto überweisen oder per Scheck auszahlen lassen.

Vor- und Nachteile von Moneybookers

Für den Geldtransfer zahlen Sie lediglich eine Gebühr in Höhe von einem Prozent der Überweisungssumme, maximal jedoch € 0,50 pro Transaktion. Für die Auszahlung auf sein Bankkonto zahlt der Empfänger € 1,80, die Scheckauszahlung kostet € 3,50. Damit ist der größte Vorteil von Moneybookers der unschlagbare Preis für Auslandsüberweisungen - vor allem außerhalb Europas. Die Bedienung ist einfach und sicher, alle Transaktionen werden verschlüsselt abgewickelt und sind durch Passwort und Transaktionsnummern geschützt.
Ein weiterer Pluspunkt, wenn auch etwas teurer, ist der Kreditkartenservice für ganz Eilige: Nach einer zusätzlichen Verifizierung können Geldbeträge direkt und ohne Zeitverzögerung per Kreditkarte über Moneybookers verschickt werden. Dafür ist aber grundsätzlich eine Gebühr von 3 Prozent der Transfersumme fällig.
Nachteilig ist die fehlende Einlagensicherung: Zwar unterliegt Moneybookers der britischen Finanzdienstleistungsaufsicht. Im Fall einer Firmenpleite droht Ihnen dennoch der Verlust Ihres Geldes. Große Überweisungen sollten Sie deshalb vorsichtshalber über Ihre Hausbank abwickeln.

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