Mehr netto mit Lohnsteuer-Freibeträgen: jetzt kostenlose Software nutzen

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Statt einmal im Jahr können Sie Ihre Steuerrückerstattung auch monatlich erhalten: Wer beispielsweise Kinderbetreuungs- oder Unterhaltskosten hat, regelmäßig spendet oder weit zur Arbeit fahren muss, bezahlt Monat für Monat zu viel Lohnsteuer. Erst mit der Steuererklärung im nächsten Jahr erhalten Sie die zu viel bezahlte Lohnsteuer vom Finanzamt zurück. Das muss nicht sein!

Mit einem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung können Sie sich vom Finanzamt für diese Kosten einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung kürzt dann der Arbeitgeber Ihren Bruttoarbeitslohn entsprechend und berechnet nur vom gekürzten Bruttoarbeitslohn Lohnsteuer. So zahlen Sie während des Jahres weniger Lohnsteuer und haben monatlich mehr Netto auf Ihrem Konto. Einziger Wermutstropfen: bei der Steuererklärung im nächsten Jahr erhalten Sie in diesem Fall dann keine große Rückerstattung mehr, weil Sie das Geld schon monatlich erhalten haben.

Diese Aufwendungen werden berücksichtigt

Diese Aufwendungen werden berücksichtigt Es gibt viele Gründe, die zu einer Ermäßigung der Lohnsteuer führen können – unter anderem gehören dazu:

  • Kosten für die Fahrt zur Arbeit, doppelte Haushaltsführung und sonstige Werbungskosten

  • Kinderbetreuungskosten (z.B. Kindergarten, Schule, Tagesmutter)

  • Unterhaltszahlungen

  • Sonderausgaben, z.B. wegen Scheidung, Berufsausbildung, Spenden & Beiträge

  • Kosten für die Altersvorsorge

  • Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen

  • Pflege- und Krankheitskosten sowie sonstige außergewöhnliche Belastungen

  • Verluste aus anderen Einkunftsarten

Freibeträge für den Abzug von Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen können erst ab Kosten von mindestens 600 € pro Jahr betragt werden.

So beantragen Sie die Freibeträge

Sie möchten einen Freibetrag auf Ihrer Lohnsteuerkarte eintragen? Dann laden Sie sich jetzt die kostenlose Software Lohnsteuer-Freibetrag 2016 herunter

Wenn Sie schon im vergangenen Jahr Freibeträge beantragt haben, müssen Sie für 2016 alle Freibeträge neu beantragen – auch dann, wenn die Freibeträge sich nicht geändert haben. Machen Sie das jetzt so schnell wie möglich, dann gelten die Freibeträge zum neuen Jahr und Sie haben schon im Januar mehr Netto auf Ihrem Konto.

Wenn Sie für die Beantragung der Freibeträge keine Software verwenden möchten, können Sie das auch mit den Papierformularen tun, die Sie bei uns kostenlos herunterladen können.

Seit 1.10.2015 können Sie mit dem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung den zu berücksichtigenden Freibetrag für zwei Jahre beantragen, also für die Kalenderjahr 2016 und 2017 – bisher galten diese nur für ein Jahr.

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