Laienrichter: Entschädigung für Zeitversäumnis ist steuerfrei

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Der BFH hat den 60.000 ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern eine Freude gemacht – wenn auch nur eine kleine: Er hat entschieden, dass die den Laienrichtern gezahlten Entschädigungen für Zeitverlust nicht mehr als Einnahme besteuert werden dürfen.

Konkret betraf das im entschiedenen Fall Zahlungen in Höhe von 565 Euro im Streitjahr.

Der zweite Wunsch des klagenden Steuerberaters, dass auch die ihm gezahlte Entschädigung für Verdienstausfall (hier in Höhe von 2.320 Euro in dem umstrittenen Jahr) steuerfrei bleiben müsse, wurde abgewiesen. Die nachvollziehbare Begründung der Richter dazu: Das ohne den Ersatz aus der Staatskasse gezahlte Einkommen wäre ebenso zu versteuern gewesen (BFH-Urteil vom 31.1.2017, Az. IX R 10/16).

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