Konjunkturpaket: Steuererleichterungen ab Juli

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18 Milliarden für die Bildung, ein höherer Grundfreibetrag, Absenkung des Eingangssteuersatzes: Das sind nur drei Punkte aus dem neuen Konjunkturprogramm. Lesen Sie hier, wie die Regierung der Krise entgegen wirken will.

Insgesamt soll das Konjunkturprogramm in den Jahren 2009 und 2010 rund 50 Milliarden Euro umfassen. Steuerzahler werden um rund 9 Milliarden Euro entlastet, Eltern bekommen einen einmaligen Betrag für jedes Kind, Hartz-IV-Empfänger mit Kindern erhalten zusätzlich mehr Geld. Hier die Einzelheiten:

  • Der Grundfreibetrag wird von 7.664 auf 8.004 Euro angehoben.
  • Der Eingangssteuersatz sinkt von 15 auf 14 Prozent.
  • Die Tarifkurve bei der Einkommensteuer wird abgeflacht, so soll die "kalte Progression" abgemildert werden.
  • Der einheitliche Kassenbeitrag für die gesetzlich Krankenversicherten sinkt um 0,6 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent.
  • Familien erhalten einen einmaligen Zuschuss zum Kindergeld von 100 Euro pro Kind.
  • In Hartz-IV-Familien wird der Regelsatz für Kinder von 6 bis 13 Jahre von 60 auf 70 Prozent erhöht.
  • Neuwagenkäufer, die ein mindestens neun Jahre altes Auto abmelden, erhalten eine Abwrackprämie von 2.500 Euro.

Das Programm soll jetzt möglichst schnell durch Bundesrat und Bundestag gebracht werden. Die Änderungen könnten dann zum 1. Juli 2009 in Kraft treten.

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