Keine Sofortabschreibung für Monitor, Drucker und Scanner

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Arbeitsmittel, die bis zu 475,60 Euro kosten (inkl. 16 % USt), können Sie im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Werbungskosten absetzen. Das ist die so genannte "Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter".

Sind auch Monitor, Drucker und Scanner geringwertige Wirtschaftsgüter? Der Bundesfinanzhof entschied: Nein! Denn ohne den Computer sind diese nicht selbstständig nutzungsfähig (BFH-Urteil vom 19.2.2004, Az. VI R 135/01).

Was bedeutet das für Sie?

Selbst wenn der Monitor, der Drucker oder der Scanner nicht mehr als 475,60 Euro kosten, müssen Sie die Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer verteilen, also abschreiben.

Beispiel: Herr Hacker kauft sich im Januar 2004 einen Drucker, den er ausschließlich für berufliche Zwecke nutzt. Der Drucker kostet 300 Euro (inkl. USt). Diese Anschaffungskosten muss Herr Hacker auf die Nutzungsdauer des Druckers verteilen (drei Jahre). Er kann also in 2004, 2005 und 2006 jeweils 1/3 der Anschaffungskosten (100 Euro) als Abschreibung steuerlich geltend machen.

Ausnahme: Kombi-Geräte, zum Beispiel Drucker, Fax und Kopierer, können Sie bis zu 475,60 Euro sofort abschreiben.

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