Jahressteuergesetz 2009: Beschränkung des Vorsteuerabzugs für Firmenwagen

 - 

Der Vorsteuerabzug bei unternehmerisch und nichtunternehmerisch verwendeten Fahrzeugen soll beschränkt werden. Von dieser Änderung sind Sie betroffen, sobald Sie Ihren Pkw auch für unternehmensfremde Zwecke verwenden.

Häufigstes Beispiel: Die private Nutzung durch den Unternehmer. Nicht betroffen sind hingegen Fahrzeuge, die ausschließlich unternehmerisch verwendet werden. Dazu gehören auch einem Arbeitnehmer gegen Entgelt überlassene Fahrzeuge.

Konsequenz: Für die betroffenen Fahrzeuge gibt es nur Vorsteuerabzug aus 50% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, der Aufwendungen für Miete und Leasing sowie anderen laufenden Betriebskosten. Im Gegenzug entfällt dann die Besteuerung der nichtunternehmerischen Verwendung als unentgeltliche Wertabgabe nach § 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG. In § 15a UStG soll für den Fall einer Nutzungsänderung bzw. Veräußerung oder Entnahme des Fahrzeugs eine Berichtigungsregelung geschaffen werden.

Kommentar
Lesen Sie hier den ausführlichen Kommentar der Chefredakteurin der "Steuertipps für Selbstständige":

Welcher Gedanke wirklich hinter dieser Regelung steckt. Und: Wieder einmal trifft es Existenzgründer und kleine Unternehmen.

Weitere News zum Thema

  • Steueränderungen ab 2017

    [] 2017 treten einige Änderungen hinsichtlich Formalitäten und Nachweisen in Kraft, die wir Ihnen hier kurz vorstellen. mehr

  • Steuertermine Dezember 2016

    [] Hier finden Sie die aktuellen Termine für die Abgabe Ihrer Steuererklärungen und für Ihre Steuervorauszahlungen. mehr

  • Mehr netto mit Lohnsteuer-Freibeträgen: jetzt kostenlose Software nutzen

    [] Statt einmal im Jahr können Sie Ihre Steuerrückerstattung auch monatlich erhalten: Wer beispielsweise Kinderbetreuungs- oder Unterhaltskosten hat, regelmäßig spendet oder weit zur Arbeit fahren muss, bezahlt Monat für Monat zu viel Lohnsteuer. Erst mit der Steuererklärung im nächsten Jahr erhalten Sie die zu viel bezahlte Lohnsteuer vom Finanzamt zurück. Das muss nicht sein! mehr

  • Nach der Trennung die richtige Steuerklasse wählen

    [] Auch wenn Ihre Ehe gerade in die Brüche geht, ist es wichtig, dass Sie sich in steuerlichen Angelegenheiten weiterhin einig sind. Das kann sich für beide Partner auszahlen und Sie müssen weniger Geld zu Rechtsanwälten und Steuerberatern tragen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.