Höhere Kfz-Steuer für Wohnmobil und schwere Pkw: Einspruch prüfen

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Die drastische Steuererhöhung für Wohnmobile und Fahrzeuge über 2,8 Tonnen Gewicht schlägt sich in einigen Bundesländern jetzt in den Steuerbescheiden nieder. Wenn auch Sie zur Kasse gebeten werden, sollten Sie genau hinschauen: Viele Finanzämter rechnen falsch.

Die neue Steuerberechnung richtet sich nach der Schadstoffklasse der Fahrzeuge. Bisher hatten die Finanzämter dazu keine Daten gespeichert. Bei der im Massenverfahren durchgeführten Neuerfassung ist in den Amtsstuben nicht immer gründlich gearbeitet worden. Darauf weist die Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz hin. "Einige Änderungsbescheide sind fehlerhaft, da der falsche Emissionsschlüssel zugrunde gelegt wurde“, gestand die Oberfinanzdirektion Koblenz ein.

Steuertipp
Betroffene sollten genau prüfen, ob der im Bescheid genannte "Emissionsschlüssel“ mit dem Eintrag in den Fahrzeugpapieren übereinstimmt (Zulassungsbescheinigung Feld 14 oder Fahrzeugschein Feld 1). Stellen Sie einen Fehler fest und sollen deswegen zuviel Steuern zahlen, sollten Sie Einspruch einlegen.

Lesen Sie auch unseren ausführlichen Beitrag zur Erhöhung der Kfz-Steuer für Wohnmobile und Pkw über 2,8 t Gewicht.

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