Hitze: Steuerliche Hilfen für Landwirte

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Durch die Trockenheit und die Hitze geschädigte landwirtschaftliche Betriebe in Süddeutschland erhalten Hilfe im steuerlichen Bereich: Baden-Württemberg und Bayern haben die Finanzämter angewiesen, das steuerrechtliche Instrumentarium soweit wie möglich auszuschöpfen.

Wir greifen den geschädigten Landwirtinnen und Landwirten schnell unter die Arme, sagte Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid. Damit soll dabei geholfen werden, die teilweise erheblichen finanziellen Belastungen und Ernteeinbußen abzufedern.

Infrage kämen insbesondere Maßnahmen wie Steuerstundungen ohne Stundungszinsen, Herabsetzungen der Vorauszahlungen für Einkommen- und Körperschaftsteuer oder auch ein vorübergehender Aufschub von Vollstreckungsmaßnahmen unter Verzicht auf Säumniszuschläge.

Voraussetzung sei, dass die Betroffenen das zuständige Finanzamt durch entsprechende Anträge über die durch die Trockenheit hervorgerufenen Belastungen informieren. In begründeten Fällen werde den Betroffenen umgehend geholfen, so Schmid. (Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Pressemitteilung 20.8.2015)

Auch Bayern ergreift steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung von Dürreschäden an landwirtschaftlichen Kulturen. Es erscheine angebracht, schrieb das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat am 19.8.2015, den Geschädigten durch steuerliche Maßnahmen zur Vermeidung unbilliger Härten entgegenzukommen. Auf die steuerlichen Hilfsmaßnahmen soll durch Presseveröffentlichungen, Aushang im Finanzamt oder in anderer geeigneter Weise hingewiesen werden.

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