Haushaltsnahe Dienstleistungen: Barzahlungen nicht begünstigt

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Sind Sie Handwerker oder erbringen sonstige Dienstleistungen in selbstgenutzten Häusern oder Wohnungen (z.B. Gartenpflege, Umzüge, Entrümpelung, Reparaturen, Schornsteinfeger)? Dann müssen Sie damit rechnen, dass viele Ihrer Kunden nicht mehr bar bezahlen möchten, sondern den Rechnungsbetrag überweisen. Denn bei diesen Arbeiten können Ihre Kunden 20% der Arbeitskosten direkt von der Steuer absetzen (§ 35a EStG). Die Steuervergünstigung gibt es aber nur, wenn der Steuerzahler die Zahlung per Bankauszug oder Überweisung nachweisen kann.

Der Wunsch nach einer Überweisung kann übrigens aufkommen, wenn Sie im Auftrag des Erben die Wohnung eines Verstorbenen renovieren. Denn den Abzugsbetrag für haushaltsnahe Dienstleistungen gibt es auch für Erben (Senatsverwaltung für Finanzen/Berlin, Information der Fachreferate III A bis III C, 1/2007)

Die Überweisung ist ärgerlich, weil es mehr Bürokratieaufwand bedeutet. Und das, wo doch die Politiker immer von Bürokratieabbau sprechen... Sinn der Regelung: Bei einer Überweisung ist eher gewährleistet, dass der Dienstleister den Betrag auch als Betriebseinnahme erfasst und versteuert.

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