Golfclub: Umsätze aus Greenfee-Gebühren können steuerfrei sein!

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Grund dafür ist eine EG-Richtlinie, die bestimmte Dienstleistungen von gemeinnützigen Einrichtungen an Sportler grundsätzlich umsatzsteuerfrei stellt.

Die EG-Richtlinie 77/388/EWG legt fest, dass "in engem Zusammenhang mit Sport stehende Dienstleistungen", die ein gemeinnütziger Verein an Sportler erbringt, steuerfrei sind. Dem steht die deutsche Regelung gegenüber, die hier den die Besteuerung mit dem Regelsteuersatz von 19% verlangt.

Über diese unterschiedlichen Regelungen stritten sich ein Golfclub und das Finanzamt. Dieses bestand auf der Umsatzsteuerpflicht der Greenfee-Gebühren.

Der Golfclub durfte sich hier jedoch tatsächlich unmittelbar auf die günstigere EG-Regelung berufen. Eine Verpflichtung dazu besteht allerdings nicht. Ist also zum Beispiel aufgrund des Vorsteuerabzugs die deutsche Regelung (Umsatzsteuerpflicht) für den Verein günstiger, kann er Greenfee-Gebühren, die er für die Überlassung seiner Anlage von clubfremden Spielern erhält, auch umsatzsteuerpflichtig behandeln (FG Köln, Urteil vom 20.2.2008, Az. 7 K 4943/05).

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