GoBD und SteuerSparErklärung? Kein Problem

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Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (kurz: GoBD) werfen Fragen auf – zum Beispiel: Wirkt sich die Änderung auf meine Steuererklärung aus?

Nachdem wir kürzlich über die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (kurz: GoBD) berichtet hatten, meldeten sich einige unserer Kunden und fragten, ob Sie denn jetzt noch die SteuerSparErklärung benutzen könnten? Klar, das geht auf jeden Fall!

Warum ist die SteuerSparErklärung von der GoBD nicht betroffen?

Unterlagen und Aufzeichnungen, die mit Datenverarbeitungssystemen erzeugt wurden, müssen unveränderbar gespeichert und elektronisch archiviert werden. Darunter fallen z.B. Rechnungen, Kassensystem, Fahrtenbuch und Zahlungsverkehrssystem.

Die SteuerSparErklärung ist kein Buchhaltungs- oder Lohnprogramm. Dadurch können die obigen Unterlagen und Aufzeichnungen auch nicht mit der SteuerSparErklärung hergestellt werden.

Hintergrund: Einnahme-Überschuss-Rechnung:

Nach § 4 Abs. 3 EStG ist zur Erstellung einer Einnahme-Überschuss-Rechnung berechtigt, wer seinen Gewinn als Überschuss der Betriebseinnahmen abzüglich der Betriebsausgaben ermitteln darf. Soweit man nicht auf Grund weiterer gesetzlicher Vorschriften verpflichtet ist, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen.

Neben Kleingewerbetreibenden gehören zu den Einnahmen-Überschuss-Rechnern insbesondere die Selbstständigen sowie Gewerbetreibende mit einem Jahresgewinn von unter 50.000 €.

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