Formulare: Das erwartet Sie in der Steuererklärung 2009

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Der Mantelbogen und die Anlage KAP werden umfangreich geändert. Und es gibt auch ein neues Formular. Lesen Sie, was Sie in der nächsten Steuererklärung erwarten wird.

Vorweg sei gesagt: Die Zahl der Formulare wird nicht weniger. Auch inhaltlich wird es in der Summe keine Vereinfachung geben, denn die Formulare richten sich nach geltendem Recht.

Neu ist die Anlage Vorsorgeaufwand. Obwohl das Formular neu ist, bietet es inhaltlich keine großen Überraschungen. Im Steuerjahr 2008 waren die Felder dieser Anlage im Großen und Ganzen auf Seite 3 des Mantelbogens, auf der Anlage N und auf der Anlage AV enthalten. Es ist erfreulich, dass es in diesem Zusammenhang eine Vereinfachung geben wird: Die Anlage AV fällt weg.

Während die Änderungen in der Anlage N gering sind, ist es im Mantelbogen ein wenig so, als hätte jemand alle Eingabefelder durcheinander gewürfelt. Sonderausgaben, mit Ausnahme der Vorsorgeaufwendungen, sind künftig auf Seite 2 anzugeben. Außergewöhnliche Belastungen und haushaltsnahe Hilfen werden Sie auf Seite 3 vorfinden. Auf Seite 4 stehen alle übrigen Anträge und Angaben, z.B. Angaben zum Verlustabzug und zu Auslandssachverhalten. Eine Änderung die Jeden betrifft: Die Steuererklärung für das Jahr 2009 ist nicht mehr auf Seite 1, sondern auf Seite 4 des Mantelbogens zu unterschreiben.

Durch die Einführung der Abgeltungsteuer ergeben sich auch umfangreiche Änderungen in der Anlage KAP. Weggefallen ist die Aufteilung in verschiedene Arten von Kapitalerträgen. Alle Kapitalerträge werden nur noch in einem Feld ausgegeben. Doch übersichtlicher wird die Anlage KAP dadurch nicht. Es wurde einfach nur Platz geschaffen für die Vielzahl von Spezialfällen, die die neue Abgeltungsteuer hervor gebracht hat.

Geändert hat sich auch die Anlage AUS. Hier fällt positiv aus, dass diese Anlage nur noch in seltenen Fällen auszufüllen ist. Denn die ausländische Quellensteuer auf Kapitalerträge wird künftig nur dann auf der Anlage AUS ausgegeben, wenn die Erträge nicht dem pauschalen Abgeltungsteuersatz von 25% unterliegen. Das ist endlich mal eine positive Nachricht, über die sich nicht nur die Steuerbürger, sondern auch die Finanzämter freuen werden.

 

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