Fehlerhafte Lohnsteuerdaten: Das müssen Sie tun

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Nach einer Software-Aktualisierung sind 82.339 Datensätze der Meldebehörden von der Finanzverwaltung nicht korrekt weiterverarbeitet worden und haben zu fehlerhaften Angaben für den Lohnsteuerabzug geführt.

Das teilte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke mit. Insgesamt seien 28.287 Arbeitnehmer betroffen gewesen, deren Arbeitgeber aufgrund der übermittelten fehlerhaften Daten zum Teil zu viel Lohnsteuer vom Gehalt abgezogen hatten.

Die Finanzverwaltung, so die Bundesregierung, arbeite an Maßnahmen, um ähnliche Fehler in Zukunft zu vereiden. An dem Elektronischen Lohnsteuerabzugsverfahren nehmen insgesamt 38,5 Millionen Arbeitnehmer teil.

Kontrollieren Sie Ihre Gehaltsabrechnung!

Wenn auch Sie zu den Betroffenen gehören, müssen Sie also zur Fehlerberichtigung die Korrektur bei ihrem Finanzamt formlos beantragen – denn die Finanzämter können den Fehler selbst nicht erkennen.

Sie erhalten dann von Ihrem Wohnsitzfinanzamt auf Antrag eine Papierbescheinigung mit den zutreffenden Daten. Diese Bescheinigung tritt für Sie vorübergehend an die Stelle der elektronischen Lohnsteuer-Abzugsmerkmale (ELStAM). Der Arbeitgeber ist berechtigt, auf der Basis der Papierbescheinigung den Lohnsteuerabzug umgehend zu ändern.

So kann die aufgrund des Fehlers zu hoch einbehaltene Lohnsteuer korrigiert und erstattet werden.

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