Erbschaftsteuer bei Wertpapieren

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Geerbete Wertpapierdepots dürfen für die Ermittlung der Erbschaftsteuer klein gerechnet werden. Darauf haben sich die obersten Finanzbehörden der Länder geeinigt.

Für die Berechnung der Erbschaftsteuer ist der Wert der jeweiligen Aktien am Todestag ausschlaggebend. Die Erben dürfen sich dabei auf den niedrigsten an einer deutschen Börse notierten Kurs berufen.

Auch die Preisspanne zwischen Geld- und Briefkurs darf genutzt und der billigere Geldkurs berücksichtigt werden (Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 17.5.2011, Az. S 3715S).

Für Erben gilt also: Ab ins Internet und die verschiedenen deutschen Börsenplätze vergleichen! Bei der automatischen Meldung an das Finanzamt berücksichtigt die Depotbank die Vorteile natürlich nicht. Daher ist hier Eigeninitiative gefragt.

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