Einfuhrumsatzsteuer für in USA erworbenes Motorrad

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Wer nur zeitlich befristet in den USA gearbeitet hat, muss für ein Motorrad, dass er sich dort angeschafft hat und das er nach Ende seiner Tätigkeit in den USA mit nach Deutschland nimmt, Einfuhrabgaben entrichten.

Der Kläger war vom 16.7.2008 bis 31.10.2009 bei einer Gesellschaft in den USA tätig. Er erwarb in den USA ein Motorrad für 13.500 US-Dollar. Das Zollamt forderte bei Einfuhr dieses Motorrades nach Deutschland 474 Euro Zoll und 1.591 Euro Einfuhrumsatzsteuer.

Das FG Düsseldorf hat dies als rechtmäßig angesehen. Das Motorrad sei nicht als "Übersiedlungsgut" einfuhrabgabenfrei. Denn der Kläger sei nur zeitlich befristet in den USA tätig gewesen (FG Düsseldorf, Urteil vom 18.3.2011, Az. 4 K 1954/10 Z,E,U).

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