Die Familien-Schutz-Police von KarstadtQuelle: Attraktiv oder Bauernfängerei?

 - 

Mit einem neuen Versicherungsangebot geht der KarstadtQuelle-Konzern auf Kundenfang. Bei der auf den Namen "Familien-Schutz" getauften Versicherungspolice erhalten Sie 500.000 Euro, wenn Sie als Kunde bei einem Unfall in einem öffentlichen Verkehrsmittel zu Tode kommen.

Sterben Sie bei einem anderen Verkehrsunfall, erhalten Ihre Hinterbliebenen 50.000 Euro, bei einem sonstigen Unfalltod gibt es noch 25.000 Euro. Die Versicherung kostet Sie 8,99 Euro im Monat. Auf eine Gesundheitsprüfung wird verzichtet. Somit können sich auch schwer kranke Menschen damit versichern.

Die Versicherung muss fast nie zahlen

Doch freuen dürfen sich über dieses neue Angebot nur die leeren Kassen des KarstadtQuelle-Konzerns. Für Sie allerdings ist der Abschluss einer solchen Versicherung vollkommen uninteressant. Denn dass jemand beim Bus- oder U-Bahn-Fahren oder bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, ist extrem selten.

Nur dann zahlt die Versicherung die volle Summe von 500.000 Euro aus. Überleben Sie den Unfall, tragen aber bleibende Schäden davon, bekommen Sie kein Geld von der Versicherung.

Unser Fazit:
Im Verhältnis zu der sehr eingeschränkten Leistung ist die Versicherung zu teuer. Der beste und preisgünstigste Weg, Ihre Familie für den Fall Ihres Todes abzusichern, bleibt immer noch der Abschluss einer Risikolebensversicherung. Denn diese zahlt völlig unabhängig davon, auf welche Weise jemand ums Leben kommt.

Weitere News zum Thema

  • Steuererklärung: Frist verpasst – was nun?

    [] Der 31.5.2018 ist vorbei, und wer verpflichtet war, eine Steuererklärung für das Jahr 2017 abzugeben, hatte dafür bis gestern Zeit. Für einen Antrag auf Fristverlängerung ist es jetzt natürlich zu spät. Aber wie schlimm ist die Situation wirklich? mehr

  • Steuertermine Juni 2018

    [] Hier finden Sie die aktuellen Termine für die Abgabe Ihrer Steuererklärungen und für Ihre Steuervorauszahlungen. mehr

  • Wer ein iPhone findet: Nicht zu früh freuen

    [] Sie haben ein iPhone gefunden? Und es – ganz vorbildlich – beim Fundbüro abgegeben? Dann ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass Sie nach sechs Monaten Post vom Amt erhalten. Das iPhone gehört Ihnen. Eigentlich. Doch was fangen Sie damit an? mehr

  • BFH hält Nachzahlungszinsen für verfassungswidrig

    [] Der Bundesfinanzhof zweifelt an der Verfassungsmäßigkeit von Nachzahlungszinsen für Verzinsungszeiträume ab dem Jahr 2015. Begründung: Die Bemessung des Zinssatzes ist realitätsfern und verletzt den allgemeinen Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.