Auch Sachspenden sind Sonderausgaben! (Teil 2)

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Nicht nur Geldspenden sind als Sonderausgaben abzugsfähig - auch Sachspenden dürfen Sie in vielen Fällen steuerlich geltend machen! Lesen Sie hier, was Sie dabei beachten müssen.

Sachspenden müssen ganz genau nachgewiesen werden

Bei Sachspenden will es das Finanzamt ganz genau wissen. So gibt es für die Zuwendungsbestätigung einen eigenen verbindlichen Vordruck, in dem der Empfänger genaue Angaben über den zugewendeten Gegenstand machen muss. Zudem muss er darin angeben, welche Unterlagen zur Wertermittlung herangezogen wurden. Das kann ein Gutachten über den aktuellen Wert oder der sich aus der ursprünglichen Rechnung ergebende historische Kaufpreis unter Berücksichtigung einer Absetzung für Abnutzung sein.

Diese Unterlagen muss der Empfänger zusammen mit einer Kopie der Zuwendungsbestätigung in seine Buchführung aufnehmen.

Spenden Sie mehrere Gegenstände, muss der Empfänger den Marktwert jedes einzelnen Gegenstandes ermitteln und in der Zuwendungsbestätigung ausweisen, sofern jeder einzelne Gegenstand einen Wert beinhaltet und es sich nicht um Massenware handelt. Nicht zulässig ist eine unabhängig von Alter und Neuwert durchgeführte Gruppen- bzw. Pauschalbewertung der gespendeten Gegenstände. Eine Sammelzuwendungsbestätigung ohne eine detaillierte Auflistung und ohne Bewertung der einzelnen gespendeten Gegenstände wird das Finanzamt nicht anerkennen.

Machen Sie deshalb eine möglichst genaue Aufstellung der gespendeten Gegenstände mit Bezeichnung, Datum der Anschaffung, ursprünglichem Kaufpreis, Erhaltungszustand und Marktwert. Je genauer die Aufstellung, umso eher wird das Finanzamt sie akzeptieren. Die Angabe eines runden Betrags als Wert der Sachspende sollten Sie vermeiden, denn dies "lässt auf eine pauschale Bewertung der Spende schließen" (Verfügung der OFD Hannover vom 30.12.1997).

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