Ab 2007: Fragen kostet

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Das Steuerrecht ist kompliziert. Um trotzdem ihre Steuererklärung und Steuerplanung korrekt durchführen zu können, bitten jedes Jahr zahlreiche Steuerzahler die Finanzämter um Auskunft. Bisher gibt es sowohl die unverbindliche als auch die verbindliche Auskunft kostenlos.

Für die sogenannte verbindliche Auskunft nach § 89 der Abgabenordnung sollen Steuerzahler ab 2007 zur Kasse gebeten werden: 50 Euro je angefangener halben Stunde, mindestens jedoch 100 Euro. Unverbindliche Auskünfte, die nicht zu einem Rechtsanspruch führen, bleiben kostenfrei.

Begründung: Das Steuerrecht ist inzwischen so kompliziert, dass selbst Finanzbeamte die Antwort nicht mehr einfach aus dem Ärmel schütteln. Und da die Regelungen immer komplexer werden, steigt auch die Zahl der Anfragen beim Finanzamt - was dann natürlich zu deutlich mehr Arbeit bei den Finanzbeamten führt.

Der Aufschrei, der - besonders aufgrund der interessanten Begründung - durch Verbände und Presse ging, brachte das Bundesfinanzministerium zu der Aussage, mehr als 99% der Bürger seien von der Gebührenregelung nicht betroffen (Mitteilung vom 21.11.2006). Was zweifelhaft scheint, denn ohne die Aussicht auf zahlende Kunden wäre die Gebührenpflicht wohl kaum eingeführt worden.

Wir sind allerdings sicher, dass Leser der »Steuertipps« nur sehr selten beim Finanzamt um Auskunft bitten. Denn dass bei uns auch komplexe Sachverhalte und Regelungen verständlich erklärt werden, davon profitieren unsere Kunden schon lange. Übrigens weiß man auch beim Finanzamt die »Steuertipps« zu schätzen. Manch ein Finanzbeamter verlässt sich bei einer Auskunft - auf uns!

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