25 wichtige Steuer-Urteile aus 2014

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Wichtige Urteile des Jahres 2014 zum Steuern sparen – für Sie zusammengestellt von der Steuertipps-Redaktion.

Urteile für alle Steuerzahler

  • Vorsicht bei Steuervorauszahlungen kurz nach der Scheidung!
    Wenn das Finanzamt von einer Scheidung noch nicht erfahren hat, kann das für Betroffene teuer werden: Vorauszahlungen gelten dann als für beide (Ex-)Partner geleistet.
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  • Abwasserleitung: Dichtheitsprüfung ist Handwerkerleistung
    Kann es steuerlich einen Unterschied machen, ob eine Anlage auf Funktionsfähigkeit geprüft oder ob sie repariert wird? Nein, sagte der BFH
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  • Steuererklärung per Fax schicken?
    Eine Einkommensteuererklärung kann auch per Telefax wirksam an das Finanzamt übermittelt werden, entschied der BFH.
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  • Vermögensanlage: Vergebliche Anschaffungskosten nicht absetzbar
    Vergebliche Anschaffungskosten für eine Vermögensanlage sind in der Steuererklärung nicht als Werbungskosten für Kapitaleinkünfte absetzbar, entschied das FG Hamburg.
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  • Kein Splittingtarif für nicht eingetragene Lebenspartner
    Die Partner einer Lebensgemeinschaft können für Jahre, in denen das Lebenspartnerschaftsgesetz noch nicht in Kraft war, keine Zusammenveranlagung wählen. Das entschied der BFH.
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  • Zugang eines als persönlich bezeichneten Telefaxes beim Finanzamt
    Wann geht ein kurz vor Fristablauf abgeschicktes Fax zu, das den Vermerk an den Finanzamtsleiter persönlich trägt, wenn dieser erst nach Fristablauf aus dem Urlaub kommt? Damit beschäftigte sich der BFH.
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Urteile für Arbeitnehmer

  • Arbeitszimmer: Kosten nur einmal abziehbar!
    Der BFH hat entschieden: Werden im häuslichen Arbeitszimmer mehrere verschiedene Tätigkeiten ausgeübt, für die kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, gibt es den Höchstbetrag von 1.250 € trotzdem nur einmal.
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  • Benzinkosten auch bei 1 %-Regelung abziehbar
    Wer von seinem Arbeitgeber einen Firmenwagen bekommt und die private Nutzung mit der 1 %-Methode versteuert, darf selbst getragene Benzinkosten zusätzlich als Werbungskosten geltend machen.
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  • Abfindung: Keine Fünftelregelung bei Teilzahlung von über 10 %
    Erstreckt sich die Auszahlung einer Abfindung über mehr als ein Kalenderjahr, kann die Fünftelregelung nur in Ausnahmefällen angewendet werden. Beträgt die zweite Teilzahlung mehr als 10 %, ist keine ermäßigte Besteuerung möglich.
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  • Doppelte Haushaltsführung mit dem Ehepartner?
    Eine doppelte Haushaltsführung liegt nicht vor, wenn ein Ehepaar, das keine minderjährigen Kinder hat, gemeinsam an den Beschäftigungsort zieht und die Wohnung dort der bisherigen Wohnung gleichwertig ist.
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  • Falsch getankt auf dem Weg zur Arbeit: keine Werbungskosten!
    Das wäre auch zu schön gewesen: Versehentlich Benzin statt Diesel in den Tank füllen, und die anschließend erforderliche Reparatur als Werbungskosten absetzen. Dieses steuerzahler-freundliche Urteil hat der BFH jetzt kassiert.
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  • Häusliches Arbeitszimmer kann auch im Keller sein
    Der BFH beschäftigte sich mit der Frage, ob ein als Arbeitszimmer genutzter Kellerraum in einem Einfamilienhaus ein häusliches Arbeitszimmer ist. Nicht nur der Keller, sagten die Richter, und gaben einen Überblick, welche Räume ein häusliches Arbeitszimmer sein können.
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Urteile für kranke und behinderte Menschen

  • Treppenlift absetzen: Vor dem Einbau ausgestelltes Attest nicht erforderlich
    Die Zwangsläufigkeit von krankheitsbedingten Kosten für einen Treppenlift muss nicht durch ein amtsärztliches Gutachten oder eine ärztliche Bescheinigung eines Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung nachgewiesen werden, entschied der BFH.
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  • Chronische Krankheit führt nicht zur Verlängerung der Einspruchsfrist
    Wer gegen einen Bescheid des Finanzamtes angehen will, der muss das innerhalb eines Monats nach dem Zugang des Bescheids tun. Das gilt auch für chronisch Kranke – denn sie müssen damit rechnen, Phasen zu haben, in denen sie durch ihre Erkrankung in ihrem Alltagsleben eingeschränkt sind, meint das FG Münster.
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  • Krankheitskosten selbst getragen: Das gilt für die Steuer
    Grundsätzlich können Krankheitskosten die Steuer senken. Das gilt jedoch nicht für solche Krankheitskosten, die der Versicherte selbst trägt, um in den Genuss einer Beitragsrückerstattung seiner Krankenversicherung zu kommen.
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  • Motor-Reparatur gehört nicht zu behinderungsbedingten Fahrtkosten
    Die Kosten für die Reparatur eines Pkw-Motors sind nicht als außergewöhnliche behinderungsbedingte Fahrtkosten abzugsfähig, entschied das FG Niedersachsen. Das letzte Wort hat aber der BFH.
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Urteile für Erben

  • Bundesverfassungsgericht kippt Erbschaftsteuer-Regelung
    Mit Spannung wurde die Verkündung des Bundesverfassungsgerichts-Urteils zur Erbschaftssteuer erwartet. Jetzt ist klar: Das Gesetz ist teilweise verfassungswidrig, bis Mitte 2016 muss eine Neuregelung her.
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  • Erbschaftsteuer: Begünstigung auch für unfertige Wohnimmobilien
    Wohnimmobilien sind bei Erbschaft und Schenkung begünstigt. § 13c ErbStG sieht vor, dass zu Wohnzwecken vermietete Immobilien nur mit 90 % des Grundstücksbedarfswerts zur Erbschaftsteuer herangezogen werden. Das gilt auch für noch nicht fertig gestellte Wohnimmobilien.
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Urteile für Eltern und Kinder

  • Ausbildungsplatz abgelehnt: kein Kindergeld mehr!
    Lehnt ein volljähriges Kind einen Ausbildungsplatz oder Studienplatz ab, kann der Anspruch auf Kindergeld verloren gehen. Das entschied der BFH.
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  • BFH entscheidet zur Zuständigkeit für Kindergeldanträge
    Anträge, die bei einer Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit anzubringen sind, können auch bei einer Außenstelle derjenigen Agentur für Arbeit angebracht werden, bei der die Familienkasse eingerichtet ist.
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  • Au-pair-Mädchen: Bar gezahltes Taschengeld ist nicht abzugsfähig
    Zahlt ein Steuerpflichtiger einem Au-pair-Mädchen, das während seiner Arbeit sein minderjähriges Kind betreut, Taschengeld in bar aus, so kann er diese Aufwendungen nicht steuermindernd geltend machen.
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  • Beurlaubung wegen AStA-Tätigkeit: Anspruch auf Kindergeld fällt weg!
    Ein Student, der sich wegen seiner Tätigkeit als AStA-Vorsitzender vom Studium beurlauben lässt, befindet sich nicht in einer Berufsausbildung. Die Folge: Die Eltern haben in dieser Zeit keinen Anspruch auf Kindergeld.
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Urteile für Immobilieneigentümer und Vermieter

  • Von Vermietung zur Liebhaberei: Kein Abzug nachträglicher Schuldzinsen
    Wenn ein Vermieter seiner Vermietungsabsicht – und damit die Einkünfteerzielungsabsicht – aufgibt, darf er nachträglich anfallende Schuldzinsen nicht als Werbungskosten geltend machen. Das entschied der BFH, verwies den Streit aber zurück an die Finanzrichter.
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  • Gebäudefeuerversicherung: Entschädigung zum Neuwert ist als Einnahme zu versteuern
    Entschädigungszahlungen einer Gebäudefeuerversicherung sind im Grundsatz demjenigen steuerlich zuzurechnen, der sie nach dem Versicherungsvertrag beanspruchen kann.
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  • Grundsteuer: Einheitsbewertung ab 2009 verfassungswidrig?
    Der BFH hält die der Grundsteuer zugrunde liegende Einheitsbewertung spätestens ab 1.1.2009 für verfassungswidrig und hat deshalb das Bundesverfassungsgericht angerufen.
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