Arbeitslosengeldrechner - ALG 1 Rechner

Arbeitslosengeld mit dem Steuertipps-Rechner selbst berechnen

Für alle, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, stellen wir unseren Arbeitslosengeld-Rechner zur Verfügung. Der ALG-1-Rechner legt Ihren letzten Bruttolohn zugrunde. Bitte beachten Sie bei der Nutzung unseres Rechners, dass Sie mindestens 24 Monate in einem sozialversicherungspflichtigen Angestelltenverhältnis gearbeitet haben müssen, um Anspruch auf ALG I zu haben. Die Berechnung der Höhe von ALG II ist mit unserem Arbeitslosengeldrechner nicht möglich.

Wenn Sie Arbeitslosengeld beziehen, dann stehen Ihnen für die Dauer von maximal 12 Monaten im Schnitt 60% Ihres letzten Gehalts zu. Wenn Sie Kinder haben, beträgt das ALG I 67% Ihres letzten Einkommens.

 

Berechnung Ihres ALG 1 Anspruchs

Mit unserem Arbeitslosengeldrechner können Sie selbst ausrechnen, wie hoch Ihr Arbeitslosengeld sein wird. In der Regel wird Ihr Arbeitslosengeld auf Grundlage Ihres letzten Arbeitseinkommens berechnet. Anspruch hat jeder, der zwei Jahre vor der Arbeitslosigkeit für mindestens 360 Tage Beiträge in die Arbeitslosenversicherung gezahlt hat.

 

 

Wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Arbeitslosengeld ist ein selbst erarbeiteter sozialversicherungsrechtlicher Anspruch, den man hat, wenn man innerhalb eines Zeitraums von 2 Jahren mindestens 12 Monate als Arbeitnehmer in die Sozialversicherung eingezahlt hat. Hat man z.B. innerhalb der letzten 2 Jahre z.B. nur 4 Monate gearbeitet, besteht kein Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dann greift ALG 2, das als Harz 4 bekannt ist.

 

Wie viel Arbeitslosengeld bekommt man?

Arbeitslosengeld Empfänger erhalten 60 % ihres letzten Nettogehalts. Mit Kindern liegt der Anspruch auf Arbeitslosengeld bei 67% des Nettogehalts.

Währen des Bezugs von ALG1 ist man weiterhin kranken-, pflege-, renten- und unfallversichert.

 

Wie berechnet sich die Höhe des Arbeitslosengelds?

Die Berechnung der Höhe des Arbeitslosengeldes ist relativ zum letzten Gehalt. Wie die Berechnung genau statt findet, können Sie im Folgenden in 4 Schritten nachvollziehen:

 

1.Schritt Angabe des monatlichen Bruttolohns im Arbeitslosengeldrechner

Die Berechnung beginnt mit der Feststellung des „Bemessungsentgelts“, also einem in der Theorie täglich gezahlten Bruttogehalts. Bei einem monatlichen (Brutto-) Gehalt von 2.000€ wären dies täglich 65,75€.

Wobei sich die Berechnung nicht an den realen Arbeitstagen orientiert, sondern allen Tagen eines Jahres:

2.000€ x 12 Monate / 365 Tage = 65,75€ Bemessungsentgeld

 

2.Schritt zur Berechnung des Arbeitslosengelds

Im zweiten Schritt der Berechnung, werden Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, und die Sozialversicherungs-Pauschale vom Bemessungsentgeld abgezogen.

Damit erhalten Sie ihr theoretisches tägliches Nettogehalt.

65,75€ - 5,94€ Lohnsteuer – 0,33€ Soli – 13,81€ SV-Pauschale (21%) = 45,68€ Nettogehalt

Der Anspruch auf Arbeitslosengeld bezieht sich auf genau 60% dieses täglichen Gehalts. Der Name dafür ist „täglicher Leistungssatz“.

 

3.Schritt im Arbeitslosengeld Rechner ist die Unterscheidung mit/ohne Kind

Die Berechnung im Arbeitslosengeldrechner unterscheidet sich mit der Angabe eines Kindes kräftig. Der tägliche Leistungssatz berechnet sich für Kinderlose Arbeitnehmer nämlich mit 60% und für arbeitslose Arbeitnehmer mit Kind mit 67% deutlich darüber. Daher ist diese Angabe im Rechner wichtig

  • Arbeitslosengeld ohne Kind: 45,68€ x 0,60 = 27,41€ täglicher Leistungssatz
  • Arbeitslosengeld mit Kind: 45,68€ x 0,67 = 30,61€ täglicher Leistungssatz

 

4.Schritt des Rechners zur Berechnung des monatlichen Arbeitslosengelds

Der tägliche Leistungssatz wird pauschal mit 30 Tage multipliziert, um ihre monatliche Arbeitslosengeldzahlung zu bestimmen.

  • Arbeitslosengeld ohne Kind: 27,41€ x 30 Tage = 822,30€ Arbeitslosengeld
  • Arbeitslosengeld mit Kind: 30,61€ x 30 Tage = 918,30€ Arbeitslosengeld

 

Was bedeutet Progressionsvorbehalt für das Arbeitslosengeld?

Da es sich beim Arbeitslosengeld auch um eine steherfreie Lohnersatzleistung handelt, muss man diese Einkünfte bei der Steuererklärung angeben. Alle steuerfreien Einkünfte werden bei der Berechnung des Steuersatzes einbezogen. Dieses Berechnungsverfahren wird Progressionsvorbehalt genannt.

Erfahren Sie im Progressionsvorbehalt Rechner welchen Einfluss Lohnersatzleistungen auf ihren Steuersatz haben.

Alle Angaben und Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Haftung ist ausgeschlossen.