Vorsteuervergütung: Antragsfrist endet am 30.9.

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Haben Sie im Jahr 2010 im EU-Ausland Leistungen für Ihr Unternehmen bezogen, können Sie sich die von Ihnen gezahlte Umsatzsteuer erstatten lassen. Die Antragsfrist läuft Ende September ab.

Die Erstattung ist elektronisch beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen, wo Sie auch weitere wichtige Informationen zum Thema "Erstattung von Vorsteuer" erhalten (www.bzst.de).

Für jedes EU-Land ist ein eigener Erstattungsantrag erforderlich. Haben Sie also im Jahr 2010 sowohl in Frankreich als auch in Belgien umsatzsteuerpflichtige Leistungen für Ihr Unternehmern bezogen, sind von Ihnen zwei Anträge zu stellen. Eine Vorsteuervergütung ist erst ab einem bestimmten Gesamtbetrag möglich, der in den meisten Ländern bei 50 Euro liegt. Wenn Sie einen Antrag stellen, sollten Sie nicht überrascht sein, wenn in dem jeweiligen Land bestimmte Leistungen von der Vorsteuererstattung ausgeschlossen sind. Denn jedes EU-Land ist dazu berechtigt, einzelne Leistungen von der Erstattung auszunehmen.

Im Zusammenhang mit dem Fristablauf 30.9. ist zu beachten, dass ein Erstattungsantrag nur gestellt werden kann, wenn der Antragsteller für das Online-Meldeverfahren registriert und freigeschaltet ist. Die Registrierung erfolgt über das von der Finanzverwaltung betriebene Portal Elster (www.elsteronline.de/eportal/). Der Registrierungsvorgang dauert mehrere Tage, da für die Freischaltung des Online-Zugangs ein Aktivierungscode notwendig ist, der auf dem Postweg zugeschickt wird.

Steuertipp
Haben Sie bislang keinen ElsterOnline-Zugang und wollen Sie für das Jahr einen Vorsteuer-Erstattungsantrag stellen, sollten Sie sich beeilen. Beantragen Sie am besten umgehend die Zulassung zum Online-Meldeverfahren, damit Sie Ihren Erstattungsantrag bis zum 30.9. einreichen können.

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