Vorsteuerabzug bei Dienstleistungen der Post

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Bei der Erstellung Ihrer Steuererklärungen 2010 sollten Sie mit einer alten Gewohnheit brechen: Ausgabenbelege der Deutschen Post ohne genaue Prüfung als betrieblichen Aufwand in Ihrer Gewinnermittlung erfassen.

Seit dem 1.7.2010 sind nämlich folgende Postleistungen umsatzsteuerpflichtig:

  • Paketsendungen (Gewicht: mehr als 10kg und maximal 20kg);
  • adressierte Bücher, Kataloge, Zeitungen (Gewicht: über 10kg);
  • Expresszustellungen;
  • Nachnahmesendungen;
  • Leistungen, die individuell vereinbart wurden;
  • Leistungen, die zu Sonderkonditionen erbracht wurden.

Ist auf dem Postbeleg Umsatzsteuer ausgewiesen oder im Falle einer Kleinbetragsrechnung bereits im Rechnungsbetrag enthalten, können Sie die Umsatzsteuer in Ihrer Umsatzsteuererklärung als Vorsteuer ansetzen und dadurch zusätzlich Geld sparen.

Bei der Berücksichtigung der Zahlung als Betriebsausgabe bleibt es natürlich. Der einzige Unterschied: Nettobetrag und Vorsteuer sind im Vordruck Anlage EÜR in unterschiedliche Zeilen einzutragen.

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