Umsatzsteuer: Überlassung von Pkw an Handelsvertreter

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Nicht nur Leistungen gegen Geldzahlung, sondern auch tauschähnliche Vorgänge unterliegen der Umsatzsteuer. Lesen Sie hier, in welchem Fall diese Entscheidung von Bedeutung ist.

Ein Unternehmer stellte "seinen" Handelsvertretern Pkw zur Verfügung. Die Fahrzeuge durften nur für Vertriebstätigkeiten verwendet werden - nicht aber für private Zwecke. Dieses private Nutzungsverbot wurde jedoch kaum überwacht.

Vor Gericht war nun strittig, ob es sich bei der Überlassung der Fahrzeuge um einen tauschähnlichen Umsatz handelt, der der Umsatzsteuer unterliegt. Dafür sprach, dass "eine Verwendung der Fahrzeuge für den privaten Konsum oder andere Zwecke nicht ausgeschlossen werden" konnte. Der BFH kam daher zu dem Urteil: Ja, der Unternehmer muss für die Überlassung Umsatzsteuer abführen (BFH, Urteil vom 12.5.2009, Az. V R 24/08).

 

Steuertipp
Der Unternehmer hätte dieses Geld sparen können, wenn er das private Nutzungsverbot genau überwacht hätte. Dann hätte es sich bei der Überlassung nämlich um eine sogenannte Beistellung zu den von den Handelsvertretern erbrachten Leistungen gehandelt. Die Fahrzeugüberlassung hätte dann nicht der Umsatzsteuer unterlegen.

 

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