Fünfte Jahreszeit birgt Steuerfallen für Faschingsvereine

Fünfte Jahreszeit birgt Steuerfallen für Faschingsvereine

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Faschingsvereine sind bei vielen ihrer Aktivitäten grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Darauf weist die Steuerberaterkammer München hin.

Im Laufe der fünften Jahreszeit halten die Faschingsvereine Sitzungen ab und gehen bei ihren Umzügen in die Detailplanung. Oftmals ist den Vereinsvorständen aber nicht bekannt, wann hierbei Umsatzsteuer fällig wird, sagt Kammerpräsident Dr. Hartmut Schwab.

Zum Umsatz rechnen beispielsweise Einnahmen aus Eintrittsgeldern zu Faschingssitzungen und dem Verkauf von Speisen und Getränken. Auch Erlöse im Zusammenhang mit Faschingsumzügen wie etwa die Vermietung von Tribünenplätzen oder der Verkauf von Zugplaketten unterliegen grundsätzlich der Umsatzsteuer. Gleiches gilt für die Veräußerung von Heften, die die Narren durch die fünfte Jahreszeit begleiten sollen, und den damit zusammenhängenden Erlös aus Inseraten. Die anfallende Umsatzsteuer beträgt in der Regel 19 %, in Ausnahmefällen 7 %.

Es kann aber auch die Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG greifen. Dabei sind bestimmte Umsatzgrenzen zu beachten. Es gilt: Wenn der gesamte Umsatz des Vereins zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Jahr 17.500 € nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 € voraussichtlich nicht übersteigt, wird die anfallende Umsatzsteuer nicht erhoben.

Quelle: Steuerberaterkammer München, Pressemitteilung vom 1.2.2013

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