Unverheiratetes Paar: künstliche Befruchtung leider nicht absetzbar

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Kaum zu glauben und trotzdem wahr: Benötigt ein unverheiratetes Paar bei der Familienplanung Hilfe, darf es die Kosten - anders Ehepaare - leider nicht als außergewöhnliche Belastungen abziehen!

Will sich auf natürlichem Wege kein Nachwuchs einstellen, dürfen Ehepaare die Kosten einer künstlichen Befruchtung als Krankheitskosten bei den außergewöhnlichen Belastungen absetzen. Voraussetzung: Es handelt sich um eine so genannte »homologe« Befruchtung, bei der die Eizelle der Ehefrau mit dem Samen des Ehemannes befruchtet wird.

Ist das Paar unverheiratet, spricht man dagegen von einer »quasi homologen« Befruchtung. In diesem Fall lässt der BFH den Abzug der Kosten als außergewöhnliche Belastung leider nicht zu. Das gilt auch, wenn das Paar anschließend heiratet (BFH-Urteil vom 28.7.2005, BFH/NV 2005 S. 2277).

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