Selbstständige: Bareinzahlungen müssen für das Finanzamt nachvollziehbar sein

 - 

Leistet ein Selbstständiger Bareinzahlungen auf sein betriebliches Bankkonto, ist er bei der Prüfung, ob Einlagen gegeben sind bzw. wo die Mittel herkommen, verstärkt zur Mitwirkung verpflichtet.

Das FG Hamburg erklärt dazu: Bei Verletzung dieser Pflicht kann das Finanzgericht von einer weiteren Sachaufklärung absehen und darf unterstellen, dass unaufgeklärte Kapitalzuführungen auf nicht versteuerten Einnahmen beruhen.

Die dazu bereits existierenden Urteile des Bundesfinanzhofs gelten insofern auch für Selbstständige, die ihren Gewinn per Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln (FG Hamburg, Beschluss vom 18.7.2016, Az. 6 V 84/16).

Weitere News zum Thema

  • Arbeitgeber: Viel Spaß beim Sommerfest!

    [] Feiern Sie doch mal wieder mit Ihren Mitarbeitern! Für das nächste Sommerfest haben wir hier alles Wichtige zum Thema Steuern zusammengestellt. Sie müssen jetzt nur noch Grill, Getränke und Biertische besorgen. mehr

  • Wann wird ein Übersetzer gewerblich tätig?

    [] Die Frage nach der Abgrenzung von freiberuflichen und gewerblichen Einkünften führt oft zu Streit. Der BFH beschäftigte sich mit dem Fall eines eigentlich freiberuflichen Übersetzers, der hier leider in die Gewerblichkeit rutschte. mehr

  • Acht Jahre Verlust muss nicht Liebhaberei heißen

    [] Wer neben seinem Job als Arbeitnehmer in einem anderen Bundesland an Wochenenden und im Urlaub im gleichen Berufszweig selbstständig tätig ist, dem darf dieser Nebenerwerb vom Finanzamt auch über mehrere Jahre mit Verlust nicht als "Liebhaberei" werden. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.