Rechtsanwalt: auch Freiberufler, wenn ein Erfolgshonorar vereinbart wird?

 - 

Bisher waren Erfolgshonorare bei Rechtsanwälten standesrechtlich nicht erlaubt, ein entsprechendes Gesetz wurde vom Bundestag erst am 25.4.2008 beschlossen. Am 1.7.2008 soll es in Kraft treten. Im Zusammenhang mit der Neuregelung musste auch geklärt werden, ob ein erfolgsabhängiges Honorar zu gewerblichen Einkünften führt.

Hier gibt es Entwarnung: Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben sich darauf geeinigt, dass ein Rechtsanwalt auch dann freiberufliche Einkünfte erzielt, wenn er ein so genanntes Erfolgshonorar vereinbart. Dabei ist die Höhe der Vergütung abhängig vom Erfolg der Tätigkeit. Die Einstufung gilt übrigens auch für Wirtschaftsprüfer (OFD Frankfurt, 25.1.008, Az. S 2246 A - 32 - St 210).

Weitere News zum Thema

  • Anhebung der GWG-Grenze in Sicht?

    [] Schon viel zu lange liegt die Grenze für sofort absetzbare Wirtschaftsgüter bei 410 Euro – und schon sehr lange regen (nicht nur) wir uns darüber aus. Vielleicht gibt es jetzt Hoffnung auf eine Anhebung auf 800 Euro? mehr

  • Positive Urteile zum Investitionsabzugsbetrag

    [] Gleich in mehreren Urteilen hat der BFH die große Gestaltungsfreiheit bestätigt, die Selbstständige bei der Bildung eines Investitionsabzugsbetrags haben, der maximal 40 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts betragen darf. mehr

  • Führerschein umsatzsteuerfrei?

    [] Nach deutschem Recht wird der Fahrschulunterricht umsatzsteuerpflichtig behandelt. Nach Unionsrecht handelt es sich dabei aber um eine steuerfreie Bildungsleistung, sofern er mit dem Unterricht an allgemeinbildenden Schulen vergleichbar ist. mehr

  • Selbstständige: Das will der BFH 2017 entscheiden

    [] Der BFH hat eine Liste derjenigen Verfahren veröffentlicht, bei denen voraussichtlich im laufenden Jahr mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Wir haben die wichtigsten Verfahren aus den Bereichen Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Abgabeordnung für Sie zusammengestellt. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.