Rechtsanwalt: auch Freiberufler, wenn ein Erfolgshonorar vereinbart wird?

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Bisher waren Erfolgshonorare bei Rechtsanwälten standesrechtlich nicht erlaubt, ein entsprechendes Gesetz wurde vom Bundestag erst am 25.4.2008 beschlossen. Am 1.7.2008 soll es in Kraft treten. Im Zusammenhang mit der Neuregelung musste auch geklärt werden, ob ein erfolgsabhängiges Honorar zu gewerblichen Einkünften führt.

Hier gibt es Entwarnung: Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben sich darauf geeinigt, dass ein Rechtsanwalt auch dann freiberufliche Einkünfte erzielt, wenn er ein so genanntes Erfolgshonorar vereinbart. Dabei ist die Höhe der Vergütung abhängig vom Erfolg der Tätigkeit. Die Einstufung gilt übrigens auch für Wirtschaftsprüfer (OFD Frankfurt, 25.1.008, Az. S 2246 A - 32 - St 210).

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