PC-Muffel können Computerkurs von der Steuer abziehen

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Wer sich in einem Computerkurs nur allgemeines Basiswissen aneignet, der profitiert nicht nur beruflich, sondern auch privat. So lautete bisher die einhellige Meinung der Finanzämter und Gerichte. Folge: Die Kosten konnten nicht Steuer mindernd geltend gemacht werden.

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz ergriff jedoch nun Partei für einen PC-Muffel (Urteil vom 24. Oktober 2005, Az. 5 K 1944/03). Weil der Lagerarbeiter gar keinen privaten Rechner besaß, schlossen die Richter eine private Mitveranlassung aus. Da der Arbeitgeber außerdem eine Bescheinigung ausgestellt hatte, die Schulung sei zwingend notwendig gewesen, war ein Abzug der Aufwendungen als Werbungskosten gerechtfertigt.

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