Neuausrichtung der Gründungs- und Mittelstandsberatung

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat Eckpunkte zur künftigen Förderung der Gründungs- und Mittelstandsberatung vorgelegt. Die Richtlinien sollen 2016 in Kraft treten.

Damit werden die Programme Förderung unternehmerischen Know-hows, Gründercoaching Deutschland, Turn-Around-Beratung und Runder Tisch des Bundes, die Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen unterstützen, zu einer einheitlichen Förderung zusammengefasst.

Es gelten die folgenden spezifischen Förderkonditionen für Unternehmen in verschiedenen Phasen:

  • neu gegründete Unternehmen bis zwei Jahre nach Gründung (bisher: Gründercoaching Deutschland):
    maximale Bemessungsgrundlage: 4.000 €
    Fördersatz: 80 Prozent neue Bundesländer (ohne Berlin und ohne Region Leipzig), 60 Prozent Region Lüneburg, sonst 50 Prozent

  • bestehende Unternehmen (mindestens zwei Jahre tätig, bisher: KMU-Beratung):
    maximale Bemessungsgrundlage: 3.000 €
    Fördersatz: 80 Prozent neue Bundesländer (ohne Berlin und ohne Region Leipzig), 60 Prozent Region Lüneburg, sonst 50 Prozent

  • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten (bisher: Turn-Around-Beratung und Runder Tisch):
    Maximale Bemessungsgrundlage: 3.000 €
    Fördersatz: 90 Prozent bundesweit

Die Richtlinien der künftigen Förderung werden im Herbst veröffentlicht und zum 1.1.2016 in Kraft treten. Antragsberechtigt sind neu gegründete sowie bereits bestehende KMU sowie Freie Berufe im Sinne der EU-Mittelstandsdefinition. Die Durchführung der neuen Beratungsförderung übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Vorbehaltlich der parlamentarischen Zustimmung zum Haushalt 2016 stehen für das kommende Jahr 16 Mio. Euro aus Bundesmitteln für die Beratung zur Verfügung.

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