Künstlersozialkasse: Beitrag soll leicht steigen

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Der Beitragssatz für die abgabepflichtigen Unternehmen soll für das Jahr 2013 auf 4,1 % steigen (2012: 3,9 %).Viele Unternehmer wissen jedoch gar nicht, dass sie die Künstlersozialabgabe zahlen müssen. In welchen Fällen die Abgabepflicht eintritt, haben wir für Sie zusammengefasst.

Noch ist die Erhöhung der Künstlersozialabgabe nicht beschlossen – es wurde lediglich der Entwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung 2013 an die beteiligten Verbände und Länder versandt.

Obwohl die Deutsche Rentenversicherung Bund schon Mitte 2007 die Betriebsprüfung für die Künstlersozialkasse übernommen hat, wissen viel Unternehmer immer noch nicht, dass sie über die Künstlersozialabgabe einen Beitrag zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung der von ihnen beauftragten selbstständigen Künstler und Publizisten leisten müssen.

So werden viele Auftraggeber von unerwarteten Nachzahlungen überrascht. Der Grund: Der Begriff Künstler ist sehr weit gefasst. Die Zwangsabgabe wird z.B. fällig, wenn Sie selbstständige Grafiker, Texter oder Webdesigner beauftragen. Der Beitragssatz wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für jedes Jahr neu festgelegt.

Das müssen Sie wissen:

  • Wenn Sie einen Auftrag an einen selbstständigen Künstler oder Publizisten vergeben, müssen Sie die sogenannte Künstlersozialabgabe abführen. Im Jahr 2012 sind das pauschal 3,9 % auf die gezahlten Honorare. Damit bezahlen Sie eine Art Arbeitgeberanteil zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung dieser Selbstständigen.

  • Nicht nur Einzelunternehmer sind selbstständig. Wenn Sie eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR oder BGB-Gesellschaft), eine OHG oder eine Partnerschaftsgesellschaft beauftragen, müssen Sie ebenfalls die Künstlersozialabgabe zahlen.

  • Nicht abgabepflichtig sind Aufträge, die Sie an eine GmbH, GmbH & Co. KG oder eine Limited vergeben.

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