Dauernde steuerliche Verluste: Anerkennung oder Liebhaberei?

Erzielen Sie als Selbstständiger Verluste? Grundsätzlich ist das aus steuerlicher Sicht kein Problem. Wenn Sie allerdings über Jahre hinweg nicht aus der Verlustzone herauskommen, wird irgendwann das Finanzamt Ihre Gewinnerzielungsabsicht bestreiten und Ihre Tätigkeit als Liebhaberei einstufen. Dann werden, manchmal sogar rückwirkend, Verluste steuerlich nicht mehr anerkannt und dürfen nicht mehr mit positiven Einkünften verrechnet werden.

In unserem Beitrag erfahren Sie:

  • wie lange üblicherweise Verluste akzeptiert werden;

  • was man unter dem Totalgewinn versteht und wie Sie damit Ihre Gewinnerzielungsabsicht beweisen;

  • mit welchen weiteren Argumenten Sie den Verdacht der Liebhaberei entkräften können;

  • warum Sie bei einer gemischten Tätigkeit besonders aufmerksam sein sollten;

  • was die Vorläufigkeit im Steuerbescheid für Sie bedeutet;

  • dass trotz steuerlicher Liebhaberei der Vorsteuerabzug möglich ist.

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Inhaltsverzeichnis des Beitrags

  • 1. Überblick
    • 1.1 Anfangsverluste sind normal
    • 1.2 Fehlende Gewinnerzielungsabsicht?
    • 1.3 Indizien für Liebhaberei
  • 2. Gewinnprognose anfertigen
    • 2.1 Der steuerliche Totalgewinn
    • 2.2 Der Prognosezeitraum
  • 3. Besonderheiten bei verschiedenen Einkunftsarten
    • 3.1 Zunächst muss die Einkunftsart geklärt werden
    • 3.2 Land- und Forstwirtschaft
    • 3.3 Gewerbebetrieb
    • 3.4 Selbstständige Tätigkeit
    • 3.5 Vorsicht bei gemischter Tätigkeit
  • 4. Strategien gegen Liebhaberei
    • 4.1 Betriebswirtschaftliche Konzeption
    • 4.2 Auf Fehleinschätzungen reagieren
    • 4.3 Außergewöhnliche Ereignisse verantwortlich machen
    • 4.4 Positive Zwischenergebnisse
    • 4.5 Flucht nach vorn: Betriebsaufgabe
    • 4.6 Strategie bei gemischter Tätigkeit
  • 5. Vorläufige Steuerbescheide, Vorbehalt und neue Tatsachen
    • 5.1 Vorläufigkeit ist zulässig und hält alles offen
    • 5.2 Das Repertoire des Finanzamts
    • 5.3 Zeitliche Grenze für die Änderung eines vorläufigen Bescheides
  • 6. Geänderte Beurteilung: Von anerkannten Verlusten zur Liebhaberei
    • 6.1 Was geschieht mit dem bisherigen Betriebsvermögen?
    • 6.2 Der Wechsel zur Liebhaberei ist keine Betriebsaufgabe
    • 6.3 Bei EÜR muss kein Übergangsgewinn versteuert werden
    • 6.4 Böse Überraschung beim späteren Verkauf eines Liebhaberei-Betriebs
  • 7. Geänderte Beurteilung: von der Liebhaberei zur Gewinnerzielungsabsicht
    • 7.1 Steuerliche Behandlung früherer Verluste
    • 7.2 Betriebseröffnung zum Zeitpunkt des Übergangs
  • 8. Eleganter Ausweg: Werbungskosten statt Verlust
    • 8.1 Strenge Anforderungen
    • 8.2 Unterschiede zu Verlusten aus Selbstständigkeit
  • 9. Einstufung als Liebhaberei kann auch günstig sein
    • 9.1 Veräußerungsgewinne bleiben steuerfrei
    • 9.2 Gewinnermittlung nicht erforderlich
    • 9.3 Gewerbesteuer fällt nicht an
  • 10. Liebhaberei am Ende einer langjährigen Tätigkeit
    • 10.1 Verbleibende Jahre werden beurteilt
    • 10.2 Ehepaare: Antrag auf Erlass der Steuer
  • 11. Umsatzsteuer: Getrennte Betrachtung
    • 11.1 Umsatzsteuer auch ohne Gewinnerzielungsabsicht
    • 11.2 Vorsteuerabzug bei Liebhaberei
    • 11.3 Liebhaberei und Kleinunternehmerregelung
  • 12. Einzelfälle – ABC