Das Finanzamt muss elektronisches Fahrtenbuch akzeptieren

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Es sei weder gesetzlich definiert, noch höchstrichterlich geklärt, was unter einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch zu verstehen sei. Außerdem müssten Mängel eines Fahrtenbuchs nicht zwingend dazu führen, den Einzelnachweis auszuschließen und statt dessen die Privatnutzung pauschal zu bewerten. Die Frage, ob mögliche Manipulationen an einem elektronisch geführten Fahrtenbuch diese Praxis rechtfertigen, muss nun das zuständige Finanzgericht bewerten.

Nach Paragraf 8, Absatz 2, Satz 4 des Einkommensteuergesetzes können Steuerpflichtige den privaten Nutzungswert des Kfz im Einzelnachweis ansetzen, wenn sie das Verhältnis der privaten Fahrten und der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu den übrigen Fahrten durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachweisen. Tun sie dies nicht, nimmt das Finanzamt pauschal ein Prozent des Fahrzeugwertes als Anteil der privaten Nutzung an.

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