Steuerliche Förderung von Elektroautos geplant

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Im Jahressteuergesetz 2013 soll festgelegt werden, dass bei Elektroautos, deren private Nutzung nach der 1 %-Regelung besteuert wird, der Listenpreis um den Preis des Akkus gemindert wird.

Die private Nutzung eines Betriebs-Pkw durch den Unternehmer und die Überlassung eines Betriebsfahrzeugs an Arbeitnehmer für private Zwecke ist steuerpflichtig. In den meisten Fällen wird der geldwerte Vorteil nach der 1 %-Regelung berechnet, bei der monatlich 1 % des Listenpreises zu versteuern ist. Elektrofahrzeuge sind derzeit noch wesentlich teurer als vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotor und führen wegen des höheren Listenpreises bei den Nutzern zu einer höheren Steuerbelastung. Und das könnte ein Hindernis für den Kauf eines Elektroautos sein. Diesen Wettbewerbsnachteil will der Gesetzgeber im Interesse einer Reduktion des CO2-Ausstoßes beseitigen.

Akkupreis mindert Listenpreis

Im noch nicht verabschiedeten Jahressteuergesetz 2013 wird daher festgelegt, dass der Listenpreis eines angeschafften Elektroautos um die Kosten des Akkumulators (Batterie) zu mindern ist. Diese günstige Regelung soll mit Inkrafttreten des Gesetzes dann auch für solche Elektroautos gelten, die sich bereits im Betriebsvermögen befinden.

Lösung für Fahrtenbuch-Methode

Der Gesetzgeber hat sogar an diejenigen Steuerpflichtigen gedacht, die für den privat genutzten Betriebs-Pkw ein Fahrtenbuch führen, die 1 %-Regelung also nicht anwenden. Hier dürfen die Kosten des Akkus von den Anschaffungskosten abgezogen werden, wenn es um die Ermittlung der auf die private Nutzung entfallenden Kosten geht. Über eine niedrigere Abschreibung ergibt sich dann auch beim Fahrtenbuch ein niedrigerer Privatanteil.

Was kommt als nächstes?

Man kann davon ausgehen, dass nun auch Benutzer von Hybrid-Fahrzeugen oder von Kleinwagen mit günstiger Klimabilanz im Interesse der verfassungsrechtlich gebotenen Gleichbehandlung einen pauschalen Abschlag vom Listenpreis fordern werden.

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