Promotionsberater ist gewerblich tätig

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Ein Promotionsberater ist kein Freiberufler, entschied der BFH. Begründung: Es handelt sich nicht um wissenschaftliche Arbeit, sondern nur um eine wissenschaftsbegleitende Tätigkeit.

Ein Promotionsberater hilft akademisch vorgebildeten Berufstätigen, einen Doktortitel zu erlangen. Seine Aufgaben dabei: Er erstellt eine Begabungsanalyse, sucht ein geeignetes Thema für die Dissertation, vermittelt einen Doktorvater und weist den Promovenden in die wissenschaftliche Methodik ein.

Diese Tätigkeit, sagen die BFH-Richter, erreichen keinen Schwierigkeitsgrad und keine solche Gestaltungshöhe, wie ihn wissenschaftliche Arbeiten aufweisen. Es handelt sich vielmehr lediglich um wissenschaftsbegleitende Vorbereitungsmaßnahmen. Die eigentliche wissenschaftliche Arbeit erbringt der jeweilige Promovend.

Folge: Der Promotionsberater ist nicht freiberuflich, sondern gewerblich tätig und unterliegt daher auch der Gewerbesteuer (BFH, Urteil vom 8.10.2008, Az. VIII R 74/05).

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