Rechtsanwalt auf (beruflichen) Abwegen

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Die Übernahme einer Bürgschaft ist "der freiberuflichen Betätigung wesensfremd". Folge: Die Übernahme kann weder zu notwendigem Betriebsvermögen noch zu Betriebsausgaben führen.

Das bestätigte das FG Baden-Württemberg einem Rechtsanwalt, der als atypisch Stiller an einer GmbH beteiligt war, die zwei gastronomische Betriebe unterhielt. Der Betrieb einer Gaststätte habe mit der freiberuflichen Tätigkeit eines Rechtsanwalts nichts zu tun, erklärten die Richter dem Teilzeit-Kneipier.

Er wolle mit der Beteiligung Mandate für seine freiberufliche Tätigkeit akquirieren, hielt der Rechtsanwalt dagegen - musste sich jedoch von seinen Rechts-Kollegen belehren lassen: Auch dieses Ziel schafft keinen ausreichend engen Zusammenhang, um die Beteiligung zum notwendigen Betriebsvermögen zu machen (FG Baden-Württemberg, Urteil vom 29.1.2008, Az. 4 K 281/04).

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