Künstlersozialkasse: Beitrag bleibt stabil

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Der Beitragssatz für die abgabepflichtigen Unternehmen bleibt auch im Jahr 2012 bei 3,9%. Viele Unternehmer wissen jedoch gar nicht, dass sie die Künstlersozialabgabe zahlen müssen. In welchen Fällen die Abgabepflicht eintritt, haben wir für Sie zusammengefasst.

Seit die Deutsche Rentenversicherung Bund Mitte 2007 die Betriebsprüfung für die Künstlersozialkasse übernommen hat, ist die Künstlersozialabgabe zum heiß diskutierten Thema geworden. Denn viele Unternehmer wussten oder wissen immer noch nicht, dass sie die Künstlersozialabgabe zahlen müssen.

So werden viele Auftraggeber von unerwarteten Nachzahlungen überrascht. Der Grund: Der Begriff "Künstler" ist sehr weit gefasst. Die Zwangsabgabe wird z.B. fällig, wenn Sie selbstständige Grafiker, Texter oder Webdesigner beauftragen.

Das müssen Sie wissen:

  • Wenn Sie einen Auftrag an einen selbstständigen Künstler oder Publizisten vergeben, müssen Sie die sogenannte Künstlersozialabgabe abführen. Im Jahr 2010 sind das pauschal 3,9% auf die gezahlten Honorare. Damit bezahlen Sie eine Art "Arbeitgeberanteil" zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung dieser Selbstständigen.
  • Nicht nur Einzelunternehmer sind selbstständig. Wenn Sie eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR oder BGB-Gesellschaft), eine OHG oder eine Partnerschaftsgesellschaft beauftragen, müssen Sie ebenfalls die Künstlersozialabgabe zahlen.
  • Nicht abgabepflichtig sind Aufträge, die Sie an eine GmbH, GmbH & Co. KG oder eine Limited vergeben.

Der Beitragssatz wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für jedes Jahr neu festgelegt. Für 2012 gilt die Künstlersozialabgabe-Verordnung 2012 vom 6.9.2011, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt 2011 I, Seite 1831.

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